*batteries not included
Cover

21.03.2002

Titel *batteries not included
Studio Universal/Amblin (1987)
Hersteller Universal Home Video (1998)
DVD-Typ 5 Bitrate ø 5,37 max. 9,0
Laufzeit 107 Minuten Kapitel 19
Regionalcode 1 (USA/Kanada) Case Amaray II
Fernsehnorm NTSC
Bildformat 1.85:1 16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround Englisch 2.0 Surround 192 kbit/s Spanisch
Untertitel Englisch, Französisch
Freigabe MPAA PG
Extras • Production Notes
• Cast & Filmmakers' Bios
• Film Highlights
• Theatrical Trailer
• Web Links

Allgemeines

Steven Spielbergs Produktionsfirma Amblin Entertainment wurde in den achtziger Jahren mit Boxoffice-Erfolgen wie der Back to the Future-Trilogie bekannt, aber es gab auch weniger erfolgreiche Filme die heutzutage kaum noch jemand kennt. Dazu gehört auch *batteries not included, einer Science-Fiction-Komödie um ein älteres Paar, daß sein kleines Cafe im Großstadtdschungel vor dem Abriß schützen muß. Zu Hilfe kommen den beiden, hervorragend gespielt vom Schauspielerehepaar Jessica Tandy und Hume Cronyn, ein paar kleine Ufos, die selbst eigentlich nur auf der Suche nach Elektrizität sind. Die Story des Films ist sehr simpel und ein Mittelding zwischen einem Märchen und ET, aber Dank der Schauspieler und der innovativen Special-Effects hat der Film seinen ganz besonderen Charme und hebt sich dadurch positiv aus der Masse heraus.
*batteries not included erschien in den USA schon 1998 als eine der ersten DVDs von Universal, aber hat es bis jetzt noch nicht bis nach Europa geschafft. Möglicherweise liegt es daran, daß Amblin mit der Umsetzung dieser DVD nicht zufrieden ist - kein Wunder bei einer Bildqualität, die der Optik des Films kaum gerecht wird. Diese unscheinbare DVD lohnt sich nur, falls man sie zu einem reduzierten Preis bekommen kann und den Film wirklich mag.

Bild

Normalerweise garantieren auch ältere DVDs von Universal eine ordentliche Bildqualität, aber diese ist leider eine große Ausnahme der Regel. Obwohl es sich hier um einen anamorphen Transfer handelt, ist die Bildqualität allerhöchstens unterer Durchschnitt und auch auf kleinen Bildschirmdiagonalen nicht schön anzusehen. Die Filmvorlage war in keinem guten Zustand: neben sehr vielen Beschädigungen des Filmmaterials ist auch eine ungewöhnlich starke Körnigkeit zu sehen, die wenig erfolgreich mit einem Filter bekämpft wurde. Dadurch leidet auch die Schärfe sehr stark und zurück bleibt nur ein äußerst matschiges Bild mit verwaschenen Farben, das jede Detailtreue verloren hat. Außerdem ist der Bildstand sehr unruhig und manchmal scheint das ganze Bild wie bei einer beschädigten Perforation bei der Projektion zu flattern. Daran scheint die Kompression auch nicht ganz unschuldig zu sein, die manchmal ganze Bildteile schwimmen läßt und sonst mit der Körnigkeit auch nicht besonders gut klarkommt. Dieser Transfer erinnert stark an das Warner-Batman-Desaster und zeigt, daß 1998 das DVD-Authoring noch nicht besonders perfekt war und bei schlechtem Ausgangsmaterial oft versagt hat. Dieser Film braucht dringend einen neuen Transfer, aber die Chancen stehen wegen des geringen Bekannheitsgerades nicht besonders gut.

Ton

Aus dem ursprünglichen Dolby-Surround-Ton wurde ein 5.1-Remix gemacht, dessen hervorragende Qualität so gar nicht zum schlechten Transfer paßt. Gleich zu Beginn des Films wird man von James Horners swingender Jazzmusik begrüßt, die in voller Dynamik breit über alle Boxen gemischt wurde und gar nicht besser klingen könnte. Der Rest der Soundtrack beschränkt sich auf die vordere Soundstage und nutzt die Surroundkanäle nur selten und dann auch nur für leise Geräusche. Die Verständlichkeit der Dialoge ist ausgezeichnet. Eine sehr ordentliche Tonspur für einen ruhigen Film, der man den Upmix kaum anmerkt.

Menüs & Extras

Das Bonusmaterial in den schlicht gestalteten Menüs sieht anfänglich nach mehr aus, als es eigentlich ist. Außer dem Kinotrailer handelt es sich dabei nämlich lediglich um Texttafeln und keinem weiteren Filmmaterial. Davon sind allerhöchstens die knappen Produktionsnotizen noch von Interesse, aber als Bonusmaterial im heutigen Sinn kann man das wirklich nicht bezeichnen. Immerhin ist es aber besser als überhaupt nichts.

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