|
|
||||
|
Titel | Blazing Saddles (Der Wilde Wilde Westen) | ||
| Studio | Warner Bros. (1974) | |||
| Hersteller | Warner Home Video (1998) | |||
| DVD-Typ | 5 (single sided, single layer) | Bitrate | ø 5,98 max. 8,0 | |
| Laufzeit | 89 Minuten | Kapitel | 25 | |
| Regionalcode | 2 (Deutschland) | Case | Snapper | |
| Fernsehnorm | PAL | |||
| Bildformat | 2,35:1 (Cover) / 2,38:1 (wirklich) | 16:9 |
|
|
| Tonspuren |
|
|||
| Untertitel | Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch ... | |||
| Freigabe | FSK 12 | |||
| Extras |
USA-Kinotrailer Audio-Kommentar von Mel Brooks Zusatzinformationen zum Film |
|||
|
He rode a blazing saddle, he wore a shining star... Mel Brooks' erster Hollywood-Film beginnt wie ein klassischer Western, entwickelt sich aber zu einer der komischsten Genrepadrodien die es gibt. Blazing Saddles war auf Video bisher nur in äußerst schlechten Pan&Scan-Versionen zu haben und wurde außerdem in Deutschland fast zu Tode synchronisiert. Die DVD-Version von Warner bietet nicht besonders viel, aber ist für das frühe Veröffentlichungsjahr 1998 eigentlich eine ganz solide Sache, die sich auf jeden Fall lohnt wenn man den Film mag und die Originalfassung in Verbindung mit einem Widescreen-Transfer sehen will. |
||||
|
Der anamorphe Transfer, etwas breiter als das Standard-Panavision-Format, wirkt auf den ersten Blick für so einen alten Film hervorragend. Die verwendete Vorlage ist zwar nicht völlig frei von Kratzern und Verschmutzungen, aber sie halten sich in Grenzen. Auch die Körnigkeit ist erfreulich niedrig und tritt nur in ein paar Insert-Shots stark auf. Der Transfer selbst ist allerdings etwas zwiespältig, denn in vielen Szenen läßt sich starke Treppchenbildung an horizontalen Kanten erkennen, die wahrscheinlich von der Interpolation eines NTSC-Masterbands kommt. Dieser Effekt hält sich allerdings auch in Grenzen und die kräftige Farbwiedergabe und große Schärfe machen diesen Patzer wieder gut. |
||||
|
Alle Tonspuren sind in Mono, ein Remix wäre unnötig gewesen, denn dieser Film in Dolby 5.1 wäre einfach unnatürlich wirken. Die englische Tonspur klingt sehr kräftig und gibt sogar John Morris' hervorragende Musik gut wieder. Von der deutschen und der spanischen Fassung sollte man schon alleine aus sprachlichen Gründen Abstand nehmen, denn dieser Film ist praktisch unsynchronisierbar. Jemand mit wenigen Englischkenntnissen sollte auf jeden Fall der englischen Fassung in Verbindung mit Untertiteln eine Chance geben. |
||||
|
Die im Stil des Films gestalteten Menüs sind statisch, sehen aber trotzdem gut aus. An Texttafeln gibt es leider nur einige Standard-Informationen. Der auf der Hülle angepriesene Audiokommentar entpuppt sich auf den ersten Blick als Enttäuschung, denn dabei handelt es sich um ein 50minütigen Monolog von Mel Brooks. Diese 50 Minuten sind aber alleine schon die ganze DVD wert, denn Brooks plaudert mit großem Vergnügen aus dem Nähkästchen, und so erfährt man mehr über seine Art zu Arbeiten und über den Film, als durch Texttafeln überhaupt möglich gewesen wäre. Ein besonderer Pluspunkt an dieser Interview-Tonspur ist, daß sie in vielen Sprachen, inklusive Deutsch und Englisch, untertitelt ist. |
|
|||