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13.07.2002 |
Titel | Crocodile Dundee | ||
| Studio | Rimfire Films / Paramount (1986) | |||
| Hersteller | Paramount (2002) | |||
| DVD-Typ | 9 (5,1 GB) | Bitrate | ø 7,25 max. 9,9 | |
| Laufzeit | 94 Minuten | Kapitel | 16 | |
| Regionalcode | 2 (Europa) | Case | Amaray I | |
| Fernsehnorm | PAL | |||
| Bildformat | 2.40:1 | 16:9 |
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| Tonspuren | |
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| Untertitel | Englisch, Deutsch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slovenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch | |||
| Freigabe | FSK 12 | |||
| Extras | Kinotrailer | |||
| Allgemeines Australisches Kino ist in Europa und in den USA mit wenigen
Ausnahmen so gut wie gar nicht bekannt - eine dieser Ausnahmen ist Crocodile
Dundee, der zu den größten Kinohits von 1986 gehört.
Die einfache, fast schon naive Geschichte von Crocodile Dundee (Paul Hogan),
einem Jäger aus dem Outback, der die Journalistin Sue (Linda Koszlowski)
durch die australische Wildnis führt und mit ihr dann nach New York
reist, funktioniert deshalb so gut weil die Gegensätze der zwei Kulturen
auf fast schon satirische Weise gegenübergestellt werden, ohne dabei
in Lächerlichkeit zu verfallen. Es ist nicht gerade Shakespeare,
aber dank der sympathischen Hauptdarsteller, der witzigen Dialoge und
der faszinierenden Naturaufnahmen ist Crocodile Dundee ein unterhaltsames
Filmvergnügen. |
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| Bild Paramount hat es in der Vergangenheit schon öfter geschafft
von älteren Filmen ganz hervorragende Transfer zu machen, diese DVD
ist da bis auf ein paar Einschränkungen keine Ausnahme. Das einzige
wirkliche Problem dieser DVD ist die Filmvorlage, die von ständig
präsenten kleinen Dropouts, Kratzern und Fusseln geplagt wird. Der
Transfer übernimmt all diese Fehler, schafft es aber mit einer erstaunlich
guten Schärfe und Detailtreue aufzuwarten, die besonders den Landschaftsaufnahmen
zugute kommt. Dadurch ist auch die Körnigkeit überall präsent,
aber da hier nichts gefiltert wurde stört dies nicht weiter. Nervig
ist jedoch der leicht instabile Bildstand und das Flackern, was manchmal
noch zu den anderen Beschädigungen dazukommt. Richtig begeistern
können dagegen die Farben, die besonders in der ersten Hälfte
des Films fast vom Bildschirm zu springen scheinen. Allerdings sind die
meisten dunklen Szenen so kontrastarm, daß man Schwierigkeiten hat
etwas zu erkennen. |
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| Ton Mit dem Ton hatte Paramount das gleiche Problem wie mit dem Bild: es war kein vernünftiges Quellmaterial mehr vorhanden. Anderen Studios wäre das egal, aber Paramount legt bei vielen bekannten Filmen wert darauf, deren DVDs einen 5.1-Tonremix zu spendieren. Hier war das technisch nicht mehr möglich, aber wenigstens wurde sich hier um eine vernünftige Repräsentation der ursprünglichen Dolby-Stereo-Tonspur gekümmert. Zwar gelten dadurch die Einschränkungen des Systems von 1986, aber die ändern nichts daran daß diese Tonspur schon damals ziemlich gut geklungen hat. Gleich zu Beginn wird man von einem Surroundeffekt überrascht, im Laufe des Films gibt es an einigen Stellen noch mehr davon. Die Stimmen klingen stellenweise etwas topfig, bleiben aber trotzdem noch gut verständlich. Die Musik breitet sich auf der vorderen Soundstage aus und ist auch etwas aus dem Surroundkanal zu hören. Es ist zwar keine spektakuläre Soundtrack, aber für die damaligen Verhältnisse doch überdurchschnittlich gut. |
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| Menüs & Extras Als Bonusmaterial gibts leider nur einen matschig aussehenden Kinotrailer. Ein Audiokommentar mit Paul Hogan wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber der hatte entweder keine Zeit oder keine Lust - allerdings hat er auch für die US-DVD des neuen Crocodile Dundee in Los Angeles kein besonderes Bonusmaterial gemacht. |
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