Galaxy Quest
Cover Titel Galaxy Quest
Studio Dreamworks Pictures (1999)
Hersteller Dreamworks Home Entertainment (2000)
DVD-Typ 9 (single sided, dual layer) Bitrate ø 7,26 max. 10,0
Laufzeit 102 Minuten Kapitel 20
Regionalcode 1 (USA) Case Alpha
Fernsehnorm NTSC
Bildformat 2,35:1 (Packung) / 2,30:1 (tatsächlich) 16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround 448 kb/s Englisch 2.0 Surround 192 kb/s Englisch, Thermian
Untertitel Englisch
Freigabe PG
Extras On Location in Space Featurette
Deleted Scenes
Thermian Language Audio Track
Theatrical Trailer
Cast & Filmmakers Bios
Production Notes
Allgemeines
Galaxy Quest ist eine der ungewöhnlichsten Science-Fiction-Parodien die je gedreht wurden. Hier wird zum ersten Mal auf eine fast liebevolle Weise die Barriere zwischen Fandom, Realität und Fiktion durchbrochen. Die Parallelen zu Startrek sind unverkennbar und beabsichtigt, aber dank des guten Drehbuchs und der tollen Schauspieler ist dieser Film fast schon eine kleine Hommage an das gesamte Genre. Dreamworks bezeichnet diese DVD des Films zwar nicht als Special-Edition, aber trotzdem sind einige überraschende Extras mit dabei. Von dieser DVD gibt es auch eine Version mit DTS-Tonspur, die ansonsten aber die gleiche Ausstattung hat. Inzwischen ist auch eine deutsche DVD erschienen, die aber eine etwas schlechtere Bildqualität hat und der einige der Extras fehlen. Wenn man keine deutsche Synchronfassung benötigt, ist man mit der amerikanischen DVD auf jeden Fall am besten bedient.
Bild
Der selbstverständlich anamorphe Transfer ist nicht ganz so breit, wie auf der Hülle angegeben, aber das liegt wahrscheinlich daran daß der Film in Super35 gedreht und die Matte einfach etwas geöffnet wurde. Auch wurde eine kleine Änderung des Bildformats wurde gegenüber der Kinofassung gemacht: in der ursprünglichen Version beginnt der Film wie auf der DVD in einem nachgemachten 4:3-Format während des Ausschnitts aus der Galaxy-Quest-Fernsehserie, verbreitert sich dann in den Convention-Szenen auf etwa 1,85:1 und erst in den Szenen auf der Protector wird das volle Kinoformat von 2,35:1 erreicht. Dieser Transfer springt jedoch nach den Szenen aus der Fernsehserie direkt auf 2,30:1 um - eine Entscheidung des Regisseurs. Ob dadurch das Framing stark verändert wurde, kann ich nicht beurteilen da ich den Film (leider!) nicht im Kino gesehen habe, allerdings sieht die Bildkomposition intakt aus.
Die Filmvorlage ist in einem hervorragenden Zustand völlig ohne Beschädigungen oder Fussel, ganz so wie es bei einem neuen Film sein sollte. Der Transfer macht das beste aus dem Ursprungsmaterial, verzichtet dabei aber auf eine besonders auffallende Schärfe. Das bedeutet nicht, daß der Transfer unangenehm unscharf ist, denn das Bild wirkt sehr ausgeglichen und natürlich, was man von vielen anderen stark aufgeschärften DVDs nicht behaupten kann. Es ist nicht der Transfer, den man von einem Science-Fiction-Film erwarten würde, dennoch kann man hier über nichts meckern - Dreamworks hat wieder einmal gute Arbeit geleistet.
Ton
Wie die Bildqualität ist auch die 5.1-Tonspur genau das, was man von einem fast nagelneuen Film erwarten kann. Galaxy Quest bietet in den aufregensten Szenen auch einen ensprechenden Ton und nutzt dabei die Möglichkeiten von Dolby Digital voll aus. Räumlichkeit wird hier großgeschrieben, sowohl bei der Musik als auch bei den Geräuschen. Die Soundtrack klingt sehr realistisch und vermag auch in leisen Szenen die Umgebungsgeräusche perfekt wiederzugeben. Ebenfalls vorhanden ist eine 2.0-Surround-Spur, die allerdings auf meiner ProLogic-Anlage bei weitem nicht so gut klingt wie der Downmix der 5.1-Spur. Neben diesen beiden englischsprachigen Tonspuren gibt es noch eine dritte in ... Thermianisch! Tatsächlich wurden alle Dialoge des Films auf dieser Spur durch die Quietsch- und Grunzgeräusche der Thermianer ersetzt. Ich weiß nicht, wie das bewerkstelligt wurde, aber es ist schon ein einmaliger Gag. Es ist nervig sich den ganzen Film mit dieser Tonspur anzuschauen, aber es ist sehr witzig sich zumindest mal einige Teile in Verbindung mit den englischen Untertiteln anzuhören.
Menü & Specials
Die Menüs sind aufwendig animiert und alle mit Musik und Geräuschen unterlegt. Auch wenn es sich hier nicht um eine Special-Edition handelt, können diese originellen Menüs doch mit denen von Men in Black oder Ghostbusters konkurrieren. Das zehnminütige Featurette "On Location in Space" ist ein wenig oberflächlich, bietet aber zumindest einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Mehr Anekdoten finden sich bei den Filmographien, denn dort ist auf der Seite jeder Person ein etwa 2-3 minütiges Interview versteckt, insgesamt etwa eine gute Viertelstunde an Material das mehr Informationen enthält als das Featurette. Außerdem sind noch einige Produktionsnotizen, die teilweise auch auf dem Beiblatt zu lesen sind, auf ein paar Texttafeln untergebracht. Eine richtige Fundgrube sind die sieben Deleted Scenes, von denen eine ziemlich auffällig aus dem Film herausgeschnitten wurde. Alle Szenen sind in 2,30:1, aber leider nicht anamorph. Es ist schade, daß diese Szenen nicht wieder in den Film integriert wurden, aber da zumindest eine davon aus Jugendschutzgründen entfernt wurde, hätte das das Rating der DVD beeinflußt - so steht auf der Hülle auch "Extra Features not rated". Im Gegensatz zu den gelöschen Szenen ist der Kinotrailer anamorph und bietet sogar 5.1-Ton. Als Abrundung des Bonusmaterials findet man noch anamorphe Sneak-Previers von Chicken Run, The Road to El Dorado und Road Trip. Für eine nicht-Special-Edition ist das alles eine sehr ordentliche Ausstattung. Das "Osterei" unter den Extras befindet sich im Hauptmenü unter dem Punkt "Omega 13" und funktioniert nur, wenn man sich den ganzen Film vorher angesehen hat - vorher hat dieser kleine Gag auch keinen Sinn.