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17.06.2002 |
Titel | The Great Race | ||
| Studio | Warner Bros. (1965) | |||
| Hersteller | Warner Home Video (2002) | |||
| DVD-Typ | 9 (7,69 GB) | Bitrate | ø 5,83 max. 8,0 | |
| Laufzeit | 160 Minuten | Kapitel | 44 | |
| Regionalcode | 1 (USA/Kanada) | Case | Snapper | |
| Fernsehnorm | NTSC | Mastering | WAMO | |
| Bildformat | 2.35:1 | 16:9 |
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| Tonspuren | |
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| Untertitel | Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch | |||
| Freigabe | Not Rated | |||
| Extras |
All-New 2001 Digital Transfer Soundtrack newly restored and remastered in Dolby Digital 5.1 Documentary Behind the Scenes with Blake Edwards' The Great Race |
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Allgemeines Komödienspezialist Blake Edwards widmete The Great
Race Stan Laurel und Oliver Hardy und macht schon zu Beginn des Films
unmißverständlich klar, daß es sich um eine liebevolle
Hommage an die Slapstick-Filme der 30er und 40er Jahre handelt. Als großes
Roadshow-Spektakel von mehr als zweienhalb Stunden Dauer konzipiert, ist
dieser Film in viele mehr oder weniger lose aneinandergehängte Episoden
aufgeteillt. Blake Edwards läßt sich eine gute dreiviertelstunde
Zeit, bis das titelgebende Rennen beginnt, vor dem sich der große
Leslie und Professor Fate gegenseitig mit Stunts zu übertreffen versuchen.
Die Reise führt von New York quer durch Amerika, Alaska, Rußland
und Europa nach Paris - inklusive einer authentischen Saloon-Schlägerei,
einer köstlichen Parodie auf The Prisoner of Zenda und noch
viel mehr. |
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Bild 1965 in Panavision gedreht und oft fälschlicherweise
als Super Panavision 70 beworben, war The Great Race später
im Fernsehen und auf Video praktisch nie im Originalformat zu sehen -
eine Schande wenn man bedenkt, daß Blake Edwards es wie niemand
anders verstand das breite Bildformat perfekt zu nutzen. Der neue Transfer,
den Warner für diese DVD angefertigt hat stellt natürlich das
2.35:1-Format des Films wieder her und begeistert mit einer unglaublichen
Bildqualität. |
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Ton Wo ein toller Transfer ist, ist eine gleichermaßen gute Tonspur nicht weit. The Great Race wurde 1965 auch als 70mm-Blowup gespielt und hatte höchstwahrscheinlich damals schon 6-Kanal-Magnetton, der wohl die Basis für den neuen 5.1-Remix dieser DVD gewesen sein wird. Das erklärt schonmal, weshalb diese Tonspur so locker-leicht natürlich klingt und gar keinen Upmix vermußten läßt. Besonders davon profitiert natürlich Henry Mancinis herrliche Musik, die in der Overtüre und im Vorspann fast wie Mono klingt, aber sich dann immer weiter öffnet und schließlich breit über die vordere Soundstage gemischt ist und raumfüllende Unterstützung durch die Surroundkanäle bekommt. Aber für den Raumklang ist nicht nur die Musik verantwortlich, sondern auch Stimmen und Geräusche. Die meisten Dialoge sind im Center fixiert, aber manchmal kommt auch etwas von den Seiten dahergerufen. Die Abmischung der Geräusche benimmt sich wie bei einem neuen Hollywood-Blockbuster: da wird direktional durch alle vier Himmelsrichtungen gepannt und einige diskrete Surroundeffekte sind auch darunter - alles ohne künstlich zu wirken und den Eindruck zu erwecken, daß da nur Bausteine einer Mono-Spur herumgemischt wurden. Wie beim Transfer kann man bei dieser Tonspur Warner nur gratulieren. |
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| Menü & Specials Das Bonusmaterial in den statischen, aber nett gestalteten
und mit Musik unterlegten Menüs beschränkt sich auf den sehenswerten
Kinotrailer im anamorphen Originalformat und einer 15-minütigen Featurette.
Diese scheint zur Filmpremiere gemacht worden zu sein und ist zwar keine
richtige Dokumentation, aber ein tolles Zeitdokument, das neben etwas
zu vielen Filmausschnitten auch einige Aufnahmen hinter den Kulissen der
Dreharbeiten und einige interessante Fakten bietet. Wer hätte gedacht,
daß die Szenen in den Schlössern tatsächlich in der Wiener
Hofburg gedreht wurden? Leider ist dieses Featurette in 1.33:1, obwohl
Vor- und Nachspann in 2.35:1 sind - das sieht leider nach Pan&Scan
aus, aber vielleicht wurde das auch nur so gedreht. |
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