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21.03.2002 |
Titel | Her Alibi | ||
| Studio | Warner Bros. (1989) | |||
| Hersteller | Warner Home Video (1998) | |||
| DVD-Typ | 5 (3,91 GB) | Bitrate | ø 5,64 max. 7,0 | |
| Laufzeit | 94 Minuten | Kapitel | 29 | |
| Regionalcode | 1 (USA/Kanada) | Case | Snapper | |
| Fernsehnorm | NTSC | |||
| Bildformat | 1.33:1 Open-Matte | 16:9 | |
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| Tonspuren | |
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| Untertitel | Keine, nur Englisch Closed-Captioned | |||
| Freigabe | MPAA PG-13 | |||
| Extras | Keine | |||
| Allgemeines Her Alibi (der deutsche Titel ist Ninas Alibi)
ist einer dieser fast völlig unbekannten Filme, die heutzutage allerhöchstens
noch im Fernseh-Nachtprogramm ab und zu mal zu sehen sind. Dabe ist diese
kleine Krimikomödie mit Ex-Magnum Tom Selleck und dem Ex-Model Paulina
Porizkova mehr als nur ein seichtes Filmchen und gehört zu den wenigen
wirklich gelungenen Allround-Krimis der achtziger Jahre. Wenn man die Konkurrenz
des Jahres 1989 bedenkt, ist es kein Wunder daß dieser Film so sang-
und klanglos untergegangen ist - es ist zwar kein Hitchcock, aber dennoch
ein erinnerungswürdiges Stück Kino. |
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| Bild "This film has been modofied as follows from its original version: it has been formatted to fit your screen" begrüßt einen diese DVD gleich nach dem Studio-Logo - da vermutet man gleich das schlimmste. Die Befürchtungen bestätigen sich dann aber doch nicht, denn statt einer vermutlichen Pan&Scan-Version bekommt man die gleiche Open-Matte-Fassung zu sehen, die man von den deutschen TV-Ausstrahlungen her kennt - hier aber in einer viel besseren Qualität. Die Bildkomposition leidet bis auf den üblichen "toten Raum" über den Köpfen und am unteren Rand kaum, Besitzer von 16:9-Fernsehern können also gefahrlos in die Mitte des Bildes aufzoomen. Der Bildverlust an den Seiten ist vernachlässigbar und stört nicht weiter. Der Transfer selbst ist eigentlich gar nicht so schlecht, lediglich die Kompression hinterläßt ab und zu ein paar Spuren. Die Filmvorlage war allerdings etwas unsauber, so daß relativ viele kleine Dropouts und die überall präsente Körnigkeit des Films sichtbar sind. Farben, Kontrast und Schärfe sind dafür auf einem akzeptablen Niveau. Ein neuer anamorpher Transfer im Originalformat würde diesem Film sicher guttun, aber diese Version macht ihre Sache auch ganz gut und ist für eine frühe DVD in Ordnung. |
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| Ton Die einsame englische Dolby-Surround-Tonspur ist ein typischer Komödien-Mix, von dem man nicht allzuviele Spielereien erwarten sollte. Der Ton beschränkt sich hauptsächlich auf die vordere Soundstage, die aber in voller Breite ausgenutzt wird. Der Surroundkanal wird ausschließlich von der Musik verwendet, die so angenehem raumfüllend wirkt. Die Stimmen sind klar und deutlich hörbar, allerdings klingt die gesamte Tonspur etwas harsch und könnte ein wenig mehr Baß schon vertragen. Für eine Surround-Tonspur der letzten Generation hört sich das aber alles sehr zufriedenstellend an, zumal dies der falsche Film für eine 5.1-Klangexplosion wäre. Leider sind keine richtigen DVD-Untertitel auf der Disc, lediglich Closed Captions, die sich nur mit einem entsprechendem Decoder sichtbar machen lassen können. |
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| Menüs & Extras Hier gibt es eins der besten Beispiele des Warner-Sparkurses bei frühen DVDs. Die völlig extralose DVD hat nicht einmal ein eigenes Menüdesign bekommen, sondern wurde mit einem Schablonen-Menü bestückt. Nicht einmal die Kapitelübersicht ist mit Bildern versehen worden - tiefstes DVD-Mittelalter. Wenigstens ein Trailer als Alibi-Bonusmaterial wäre hier doch angebracht gewesen. |
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