|
Die Serie
Nach der siebten Staffel, die erstmals im Frühjahr 1997 gesendet wurde, hatte die britische SciFi-Sitcom Red Dwarf ein wenig von ihrem bisher ungebrochenen Erfolg eingebüßt. Der Weggang von Miterschaffer Rob Grant und die teilweise Abwesenheit von Chris Barrie, einem der Hauptdarsteller, und der Einführung eines neuen Charakters waren die hauptsächlichen Dinge, die den Fans nicht gefallen hatten. Aber auch die neue Art der Produktion ohne Publikum in einem mehr kinomäßigen Stil fand nicht unbedingt Gefallen bei den Zuschauern.
Trotz der ungewohnt negativen Publikumsreaktion, die wahrscheinlich auch durch die hohen Erwartungen nach der langen Pause verursacht wurde, wurde die siebte Staffel Red Dwarf kein völliger Reinfall und konnte die BBC noch einmal davon überzeugen, eine weitere Season in Auftrag zu geben. Die Kritik wurde jedoch sehr ernst genommen und führte dazu, daß in der achten Staffel wieder einiges anders gemacht werden sollte und eine Rückbesinnung auf die guten alten Zeiten angesagt war.
Doug Naylor hatte es nicht schwer seine gute, alte Red Dwarf-Truppe wieder auf die Beine zu stellen. Befürchtungen daß Chris Barrie, der in der siebten Staffel nur einen Vertrag über die Hälfte der Episoden hatte, nun überhaupt nicht mehr zurückkommen würde, waren völlig unbegründet, denn der Schauspieler hatte gerade die finale Staffel seiner anderen Sitcom The Brittas Empire abgedreht und wollte sich nun voll und ganz wieder Red Dwarf widmen – und wurde natürlich mit offenen Armen empfangen.
Mit der Rückkehr von Chris Barrie sollte es die umfangreichste Besetzung aller Red Dwarf-Staffeln werden, denn mit ihm war die Gruppe der Stammschauspieler von ursprünglichen drei inzwischen auf fünf angewachsen. Robert Llewellyn spielte den Androiden Kryten bereits seit der dritten Staffel, und Chloe Anett kam als Ersatz für Chris Barrie in der siebten Staffel dazu und blieb natürlich auch nach Rimmers Rückkehr mit dabei - und Craig Charles und Danny John-Jules waren natürlich auch wieder mit von der Partie, sowie Norman Lovett, der das erste Mal seit der zweiten Staffel wieder die Rolle von Schiffscomputer Holly übernahm.
Die siebte Staffel endete mit einem kräftigen Cliffhanger, der überraschenderweise in der achten Staffel direkt wieder aufgegriffen wurde – das erste Mal in der Geschichte von Red Dwarf, denn die Übergänge von der zweiten auf die dritte und von der sechsten auf die siebte Staffel waren überhaupt nicht nahtlos. Nun wurde nicht nur ein glatter Übergang geschaffen, sondern auch noch die Red Dwarf-Uhr praktisch auf Null gestellt, indem nicht nur das titelgebende Raumschiff zurückkam, sondern auch die gesamte Crew, womit der Ursprungszustand von der allerersten Episode wiederhergestellt wurde.
Das Szenario vor der Katastrophe, die am Anfang von Season 1 die Crew des Raumschiffs auslöschte, Red Dwarf drei Millionen Jahre in die Zukunft versetzte und nur Dave Lister, das Hologramm Arnold Rimmer und die Katze übrigließ, so interessant wie möglich gemacht – statt alles wieder beim alten zu lassen, wurde nochmals variiert und die wieder nach Hause gekommenen Dwarfer kurzerhand in den neu erfundenen Red Dwarf-Knast auf Etage 13 gesteckt. Dadurch taten sich eine Unmenge von neuen Möglichkeiten auf, die auch ausgiebig genutzt wurden.
Die Knastatmosphäre war gar nicht so weit entfernt von der Szenerie aus der ersten Staffel, aber dennoch hatte sich Doug Naylor etwas völlig neues ausgedacht. Mit dem Back to the Roots-Feeling kamen auch ein paar Charaktere zurück, die seit den ersten zwei Staffeln nie mehr auftraten. Allen voran kam Mac McDonald, der wieder die Rolle von Captain Hollister übernahm, der zur ganz persönlichen Nemesis der Dwarfer und insbesonders Lister und Rimmer umfunktioniert wurde. Die frühere Nebenrolle wurde damit zu einem ganz neuen Charakter und einer zentralen Figur, die zwar nicht richtig im Plot mitmischt, aber doch ziemlich wichtig für die Handlung ist.
Das andere große Comeback machte Rimmer - und zwar nicht Arnold Rimmer, der als Hologramm sieben Jahre mit Lister und Co im Weltraum herumirrte, sondern der "echte" Rimmer aus der allererste Folge Red Dwarf. Chris Barrie, der den alten Rimmer zum Schluß ziemlich leid war und deshalb in der vorherigen Staffel temporär seinen Abschied eingereicht hatte, sah diesen Reset seines Charakters als Chance einen Neubeginn zu machen, denn der Ur-Rimmer war bisher ja wirklich nur in der ersten Episode zu sehen. Mit ihm war auch die Komik zwischen Lister und Rimmer wieder da, die in den letzten Staffeln etwas in den Hintergrund geraten war und nun auf eine noch viel clevere Weise genüßlich eingesetzt wurde.
Comeback Nummer Drei, auch wenn nur im kleineren Stil, hatte sich schon am Ende der siebten Staffel angekündigt: Norman Lovett war als trotteliger Schiffscomputer Holly nach einer langjährigen Pause wieder mit dabei und gab endlich wieder die halbgescheiten Kommentare zum Geschehen ab. Sein kurzer Auftritt im vorherigen Jahr war mangels Publikum etwas steif, aber mit der entsprechenden Reaktion von den Studio-Zuschauern war die alte Chemie zwischen Lister, Rimmer und Holly plötzlich wieder da und funktionierte fast so gut wie früher.
Mit der achten Staffel nahm Doug Naylor als Autor wieder das Ruder fest in die Hand und beschäftigte nur noch Paul Alexander als gelegenlichen Co-Autor. Es wurden wieder acht statt sechs Folgen geplant, aber erstmals wurden auch Mehrteiler eingesetzt: der Season-Auftakt wurde zu einer dreiteiligen Fortsetzungsgeschichte, und eine weitere Idee wurde zu einer Doppelfolge verarbeitet. Noch nie waren in Red Dwarf die einzelnen Episoden so stark miteinander verknüpft wie in der achen Staffel - erzählerisch wurde hier ein Höhepunkt erreicht, der am Anfang der Serie kaum zu erahnen war.
Die dramatische und bedrohliche Atmosphäre der siebten Staffel wurde fast vollständig weggelassen, stattdessen setzte Doug Naylor wieder mehr auf den altbekannten Sitcom-Humor, der deutliche abenteuerliche Einflüsse mit kräftigem Science-Fiction-Flair bekam und dadurch überhaupt nicht angestaubt wirkte. Auch der Humor wurde viel bissiger, zynischer und vor allen Dingen frecher – manche Witze zielten sogar ungewohnt kräftig unter die Gürtellinie, bewegten sich aber doch mehr im satirischen Bereich, wodurch das Niveau doch noch gewahrt werden konnte.
Die achte Staffel Red Dwarf brachte endlich alle die Elemente wieder zusammen, nach denen die Fans schon lange gerufen hatten – wobei man nicht sagen kann, daß Doug Naylor einfach nur auf die Forderungen der Fans eingegangen ist, denn die Geschichten haben schon eine sehr hohe Originalität die in der vorherigen Staffel ein wenig verloren gegangen war. Die Idee das gesamte Raumschiff mitsamt der Originalbesatzung wieder zum Leben zu erwecken erwies sich als ausgezeichnet und brachte einen lange fälligen frischen Wind in die Serie, den die Fans besonders gut zu schätzen wußten. Red Dwarf VIII wurde im Februar 1999 in England das erste Mal ausgestrahlt und löste schnell einen Sturm von Begeisterung aus.
Red Dwarf VIII endete mit einem riesigen Life-or-Death-Cliffhanger, der natürlich wieder ein großes Hintertürchen im Stil der vorherigen Cliffhanger offenließ. Eine Ende der Serie war nicht vorgesehen, aber aus unerfindlichen Gründen bestellte die BBC keine neuen Episoden mehr – allerdings ohne die Serie offiziell zu canceln. Bis heute ist Red Dwarf immer noch “in production”, aber wann und in welcher Form es eines Tages eine Fortsetzung geben wird ist nach wie vor unklar. Schon seit dem Ende der achten Staffel bereitet Doug Naylor einen Red Dwarf-Kinofilm vor, der aber aus finanziellen Gründen bis heute noch nicht aus den Startlöchern gekommen ist. Aber auch acht Jahre nach der letzten Episode ist Red Dwarf noch lange nicht Vergangenheit.
Die Episoden
Back in the Red Part I – Nach Jahren umherirren
im Weltraum haben Lister, Kryten, Kochanski und Cat ihr Raumschiff Red
Dwarf wiedergefunden – rekonstruiert von Krytens Nanobots, die sich das
Schiff unter den Nagel gerissen hatten. Leider ist das Schiff nicht so
leer wie vorher, denn mit Red Dwarf ist auch die gesamte Besatzung wieder
auferstanden – inklusive Arnold Rimmer. Statt freudig von den Wiederbelebten
aufgenommen zu werden, glaubt ihnen niemand daß sie Millionen Jahre in
der Zukunft im tiefen Weltraum sind...
Back in the Red Part II – Lister, Kryten, Kochanski und
Cat sitzen in Untersuchungshaft, weil sie Captain Hollister wegen Diebstahl
und einigen anderen Kleinigkeiten vor Gericht gestellt hat. Die einzige
Hoffnung der Dwarfer liegt in Arnold Rimmer, den Lister anstiftet im Wrack
des Starbugs nach der Personaldatei von Red Dwarf zu suchen, die ihm helfen
soll endlich Offizier zu werden. Im Austausch dafür will Rimmer die Dwarfer
aus der U-Haft befreien und ihnen ermöglichen, die Existenz der Nanobots
und damit ihre Unschuld zu beweisen. Aber Rimmer findet in den Starbug-Überresten
nicht nur die Personaldateien, sondern auch zwei Reagenzgläser mit Viren,
die Glück und sexuelle Anziehungskraft übertragen...
Back in the Red Part III - Beinahe schaffen es Lister,
Kryten, Kochanski und Cat mit einem Blue Midget-Shuttle auszureißen, aber
dann erweist sich die Realität doch als trügerisch: sie stecken in einem
Virtual-Reality-System, in das sie für ihr Gerichtsverfahren gesteckt
wurden. Aber auch als sie sich befreit haben, können sie nicht ganz sicher
sein ob sie sich wirklich in der Realität befinden. Alle Bemühungen helfen
wenig, schließlich werden die Dwarfer inklusive Rimmer doch zu zwei Jahren
im Tank, dem geheimen Gefängnis von Red Dwarf verurteilt...
Cassandra – Lister meldet sich und seine Freunde bei
den Canaries an, von denen er glaubt daß es sich um eine Gesangsgruppe
handelt. Natürlich handelt es sich dabei genau um das Gegenteil, um eine
Art Gefangenen-Söldnertruppe, die besonders gefährliche Aufgaben übernehmen
muß. Bei ihrem ersten Einsatz stoßen sie auf einem verlassenen Raumschiff
auf Cassandra, einen Supercomputer der angeblich die Zukunft hundertprozentig
genau vorraussagen kann...
KrytieTV – Kryten sieht seine klassifizierung als Frau
und die damit verbundenen Umstände als peinlich an, aber seine männlichen
Kollegen sind viel mehr am visuellen Zugang zur Frauendusche interessiert.
Ausnahmsweise ist es einmal nicht Lister, sondern eine Gruppe von Mitgefangenen,
die Kryten umprogrammieren und für eine Live-Übertragung aus der Frauendusche
zweckentfremden. Lister ist davon aber gar nicht begeistert, denn er hat
ein Gnadengesuch eingereicht und fürchtet nun für den Unsinn der anderen
verantwortlich gemacht zu werden.
Pete Part I – Die Dwarfer versuchen Captain Hollister
und dem Gefängnis-Kommandant Ackermann so oft wie möglich zu ärgern –
Baseballspiele zwischen Gefangenen und Wärtern werden mit Potenzmitteln
sabotiert, auferlegte Kartoffelschäl-Strafen mit Hilfe von künstlichen
Viren erleichtert und ähnliches – dabei geht einiges schief, und Lister
und Rimmer landen in Einzelhaft. Währenddessen finden Kryten, Cat und
Kochanski auf einer Canary-Mission einen Zeitstab, mit dem sie das ganze
Schiff einfrieren und Lister, Rimmer und ihren Zellengenossen, den Bird
Man samt seinem Vogel Pete befreien. Als der Vogel vor Aufregung stirbt,
benutzen sie den Zeitstab um ihn wieder zum Leben zu erwecken und schaffen
ungewollt ein Monster...
Pete Part II – Mit einem zum Dinosaurier zurückentwickelten
Vogel ist nicht zu Spaßen, besonders wenn er auf den Frachtdecks eines
Raumschiffs sein Unwesen treibt und auch noch den Zeitstab aufgefressen
hat, der für seine Existenz verantwortlich ist. Als dann auch noch das
Schiff samt Crew aus der Zeitstarre erwacht, müssen sich die Dwarfer ganz
schön anstrengen um ihr selbstgemachtes Schlammassel wieder auszubügeln...
Only the Good – Eine alles zerfressende Mikrobe macht
sich auf Red Dwarf breit und hält sogar Lister, Rimmer, Kryten, Cat und
Kochanski schließlich davon ab sich eine Schlacht der Streiche mit den
anderen Gefangenen zu liefern. Während das Raumschiff evakuiert wird,
bleiben die Dwarfer zurück und versuchen ein Gegenmittel für das gefräßige
Virus zu finden. Kryten bastelt ein Portal zu einem Spiegel-Universum,
in dem alles genau das Gegenteil ist und das Virus damit das Gegenmittel.
Aber nur Arnold Rimmer schafft es ins andere Universum, bevor die Maschinerie
versagt...
Die DVD
Die BBC und Grant Naylor Productions haben sich wieder einmal alle Mühe gegeben, die Episoden der achten Staffel in bester Qualität auf die neuen DVDs zu übertragen und auch wieder eine Menge interessanter und unterhaltsamer Extras zu produzieren. Die dreiteilige Eröffnungs-Episode Back in the Red wurde genauso wie der Zweiteiler Pete in einteiligen Langfassungen präsentiert, die teilweise umgeschnitten und mit herausgenommenen Szenen ergänzt wurden.
Natürlich bietet das 3-Disc-Set auch wieder eine Menge Bonusmaterial, dessen Zusammensetzung wie immer aus den Eckpfeilern Kommentarspuren, Dokumentationen, Deleted Scenes und Outtakes besteht und mit einigen anderen Dingen ergänzt wurde. Das hervorragende DVD-Set der siebten Staffel wurde mit der achten und letzten Season noch einmal übertroffen. Grant Naylor und die BBC haben der Red Dwarf-DVD-Sammlung mit der achten Staffel noch ein Krönchen aufgesetzt und die Meßlatte für TV-Veröffentlichungen auf DVD wieder einmal ein Stückchen höher gesetzt.
|

|
|
Bonusmaterial
Die Extras der achten Red Dwarf-Staffel bewegen sich wieder
im gewohnten Rahmen und bieten zwar keine großen Überraschungen mehr,
sind aber trotzdem durchweg gelungen. Wie immer wurde das Bonus-Material
von den Serien-Machern selbst produziert, und auch das in 3D gerenderte
Menüdesign sieht fantastisch aus.
Die Audiokommentare sind hier so zahlreich besetzt wie
noch nie: außer Craig Charles, Chris Barrie, Danny John-Jules und Robert
Llewellyn sind bei allen Episoden auch Chloe Anett, Norman Lovett und
Mac McDonald dabei. Dafür, daß es im Tonstudio wirklich voll war geht
es den Umständen entsprechend sogar geordnet zu, aber der Spaß an der
Sache steht hier wirklich im Vordergrund. So sind diese Kommentarspuren
wieder weniger ein ernsthafter Versuch die Entstehung der Serie zu dokumentieren
als eine lustige Gesprächsrunde der Schauspieler, die fast genauso viel
Spaß macht wie die Serie selbst und den Unterhaltungsfaktor gleich verdoppelt.
Disc 1 enthält außerdem das Comedy Connections Red Dwarf Special
(29:08), eine halbstündige BBC-Dokumentation von 2004 nicht nur über die
achte Staffel, sondern die gesamte Entstehungsgeschichte der Serie. Das
meiste davon wurde auch schon in den Dokumentationen auf den vorherigen
Red Dwarf-DVDs angesprochen, aber es ist nicht schlecht noch einmal eine
große Zusammenfassung auf der letzten Red Dwarf-DVD dabei zu haben.
Alle anderen Extras sind auf der dritten DVD untergebracht.
The Tank (87:50) ist die mittlerweile traditionelle Dokumentation,
die in sehr unterhaltsamer Weise über die Entstehung der achten Staffel
berichtet. Serien-Macher, Schauspieler und Filmcrew kommen in ausführlichen
Interviews auf sehr sympathische Weise zu Wort und erzählen ganz locker
und humorvoll von den Dreharbeiten, deren besonders gute Atmosphäre noch
einmal richtig deutlich wird. Außerdem ist diese Dokumentation auch so
etwas wie eine Abschiedsvorstellung, aber dabei wird gar auf die Tränendrüse
gedrückt, sondern deutlich gemacht daß für Red Dwarf noch nicht aller
Tage Abend ist.
Deleted Scenes (67:01) bekommt man von allen Episoden
in bester Qualität und in Hülle und Fülle geboten. Einiges davon ist schon
in den erweiterten Langfassungen zu sehen, aber das meiste ist doch neu
und nicht gerade uninteressant. Jede Gruppe von Szenen wird mit einer
erklärenden Texttafel eingeleitet, die meisten Szenen sind wirklich sehenswert
und nur bei ganz wenigen ist erkennbar, daß sie herausgeschnitten wurden
weil sie nicht gut genug waren.
Smeg Ups (10:42) gibt es nicht mehr ganz so viele wie
in der Anfangszeit der Serie, weil die Schauspieler mittlerweile doch
etwas professioneller geworden sind – aber hin und wieder geht halt doch
etwas daneben und dann wird es oft erst richtig lustig. Hier bemerkt man
wie gut die Atmosphäre bei den Dreharbeiten gewesen sein muß und daß die
Schauspieler auch immer noch über sich selbst lachen können.
Bill Pearson Model Maker Video (4:46) ist eine kleine,
selbstgedrehte Mini-Dokumentation von Modellbauer Bill Pearson, der seine
Arbeit an Red Dwarf seit der vierten Staffel vorstellt. Es handelt sich
hauptsächlich um eine Folge von Standbildern, die Pearson aber sehr ausführlich
und humorvoll kommentiert.
Die Raw Effects Footage besteht aus den Model FX (5:05)
und den CGI FX (8:09), die beide ohne weiteren Kommentar, aber in ganz
guter Qualität zu sehen sind.
Die Storyboard Sequences (7:14) sind von drei Szenen
zu sehen, die auf eine leider etwas klein gerateten Splitscreen-Weise
gezeigt werden – die “Fenster” hätten schon etwas größer sein können,
aber es ist immer noch genug von den relativ groben, aber unterhaltsamen
Zeichnungen erkennbar.
Die Music Cues sind in der achten Staffel nicht mehr ganz so zahlreich
vertreten und bestehen nur aus dem Opening Theme, Main Theme,
Blue Midget Dance und Blue Midget Dance Alternative Version
– eine so komplette Soundtrack wie auf der DVD von Staffel 7 gibt es also
nicht mehr, lediglich die bekannten Titelmusiken und ein etwas funkiges
Tanzstück.
Die Gallery ist beeindruckend gut ausgestattet worden
und bietet in acht Bereichen insgesamt fast zweihundert Fotos, die in
recht guter Qualität abgebildet sind:
Production Shots 1 (30 Bilder)
Production Shots 2 (30 Bilder)
Production Shots 3 (29 Bilder)
Behind the Scenes 1 (18 Bilder)
Behind the Scenes 2 (19 Bilder)
Instant Snapshots (15 Bilder)
Designs and Covers (29 Bilder)
Storyboards (17 Bilder)
Unter Trailers befinden sich nicht nur der Trailer
1 (2:28) und Trailer 2 (0:25), sondern auch die äußerst
amüsanten und zahlreichen PBS Idents (10:38) und der Children
in Need Sketch (3:57) – alles bisher verschollene Sachen, die auf
dieser DVD das erste Mal seit ihrer TV-Ausstrahlung wieder zu sehen sind.
Der Radio Sketch (3:34) vom 10. November 1984 ist ein
weiterer Ausschnitt aus der Reihe Son of Cliché – Dave Hollins Space
Cadet, dem Vorläufer von Red Dwarf.
Das Fight Music Featurette (2:20) ist ein mehr oder weniger
sinnvoller Musikclip-artiger Zusammenschnitt zum Thema Haue und Kloppe,
in dem die Dwarfer nicht nur austeilen, sondern auch gehörig einstecken
müssen.
|



|