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Titel | The Hunt for Red October (Jagd auf Roter Oktober) | ||
| Studio | Paramount Pictures (1989) | |||
| Hersteller | Paramount Home Video (2000) | |||
| DVD-Typ | 9 (single sided, dual layer) | Bitrate | ø 6,71 max. 9,8 | |
| Laufzeit | 130 Minuten | Kapitel | 13 | |
| Regionalcode | 2 (Deutschland) | Case | Amaray I | |
| Fernsehnorm | PAL | |||
| Bildformat | 2,35:1 | 16:9 |
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| Tonspuren |
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| Untertitel | Englisch, Deutsch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Holländisch... | |||
| Freigabe | FSK 12 | |||
| Extras | Kinotrailer | |||
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Obwohl The Hunt for Red October vor zehn Jahren an meinem dreizehnten Geburtstag in den deutschen Kinos anlief, habe ich diesen Film erst ein paar Jahre später zuerst in einer relativ schlechten deutschen Fernsehfassung gesehen. Aber schon damals hat mich dieser mit Sean Connery und Alec Baldwin perfekt besetzte Thriller fasziniert, und später kaufte ich noch eine vermeintlich bessere deutsche Videokassette. Die bot zwar ein etwas rauschfreieres Bild, war aber in Pan&Scan und klaute noch mehr vom Kinobild als die Fernsehfassung. Als englische Videokassette (die es sogar in Widescreen gibt) habe ich ihn mir zum Glück nicht noch einmal angeschafft, und auch von der amerikanischen DVD haben ich bisher die Finger gelassen. Das lange Warten hat sich gelohnt, denn die neue deutsche DVD-Veröffentlichung bietet zwar keine großartigen Extras, dafür aber eine akzeptable Bildqualität und gut abgemischten Ton. Eins ist sicher, dies wird die letzte Version von The Hunt for Red October sein, die ich mir anschaffe, denn ich bin weitgehend zufrieden mit dieser DVD. Paramount hat zwar wie üblich mit der Ausstattung ziemlich gegeizt, aber das schlimmste ist auf dieser DVD nur die mangelhafte Kapiteleinteilung: dreizehn Kapitel für 130 Minuten sind einfach ein Witz. |
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Nachdem die US-DVD keinen anamorphen Transfer besaß und auch schon die ersten Horrormeldungen über die Bildqualität der PAL-Version eintrafen, war ich schon auf das schlimmste gefaßt. Meine Befürchtungen haben sich aber nicht bewahrheitet - obwohl dieser offenbar neue anamorphe Transfer im korrekten Kinoformat nicht so ganz mit anderen seines Alters mithalten kann, macht er doch einen ganz ordentlichen Eindruck. Das größte Problem sind die leichten Beschädigungen auf der Filmvorlage, die sich immer wieder durch weiße Sternchen bemerkbar machen. Eine digitale Nachbearbeitung wäre vielleicht etwas zuviel verlangt, aber einen besseren Print hätte Paramount für die europäische DVD schon auftreiben können, wenn schon ein 16:9-Transfer gemacht wird. Außerdem macht sich oft ein leichtes Grundgrieseln bemerkbar, das anscheinend nicht digitalen Ursprungs sondern auch ein Problem der verwendeten Vorlage ist. Auf meinem 72cm/4:3-Fernseher ist dieses Grieseln aber praktisch nicht mehr erkennbar. Nach der ganzen Schimpferei nun noch etwas positives über diesen Transfer: die vielen dunklen Szenen sehen so gut aus wie noch nie. Endlich kann man auch in den undeutlichsten Szenen noch etwas erkennen und versinkt nicht mehr in einem dunklen Farbmischmasch. Mit Sicherheit bietet diese DVD von allen Versionen das Maximum an Bildqualität und ist schon alleine deswegen zu bevorzugen. Paramount hätte es besser machen können, aber wenn man nicht gerade einen Riesenfernseher hat wird man über diesen Transfer nicht viel klagen können. |
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Der englischen Tonspur wurde schon auf der US-DVD ein effektvoller Remix verpaßt, der es auch bis auf die deutsche DVD geschafft hat. So ganz mit den neuesten Filmen kann diese Abmischung zwar nicht mithalten, aber schon wenn man einen Stereo-Downmix hört kann man ahnen welche Räumlichkeit in den vielen "lauten" Szenen mit Schiffen, U-Booten und Helikoptern da geschaffen wurde. Die richtigen Stärken zeigen sich wahrscheinlich erst mit einem 5.1-Verstärker, aber schon auf meiner ProLogic-Anlage hört sich das schon überraschend gut an. Ein Problem hat dieser Remix allerdings: im ersten Drittel des Films sind die Dialoge viel zu leise und gehen völlig in Musik und Hintergrundgeräuschen unter. Die deutsche Surround-Tonspur ist der genaue Gegensatz zur zur englischen, denn da muß irgendetwas beim Mastering schiefgegangen sein. Der rechte Kanal ist im ganzen Film ständig leiser als der linke, und daran scheint offenbar auch die matrixcodierte Surroundspur zu leiden, denn auf den hinteren Lautsprechern kommt kaum etwas an. Mich interessiert der deutsche Ton nicht so sehr, aber es ist schon ärgerlich für Leute, die darauf angewiesen sind. Ein ganz anderes Problem zeigt sich bei den Untertiteln. Am Anfang des Films werden einige Sätze Russisch gesprochen, und eigentlich sollten an diesen Stellen Untertitel zu sehen sein. Die sind aber weder im Filmbild enthalten, noch aktivieren sie sich an den entsprechenden Stellen aus den vorhandenen DVD-Untertiteln von selbst. Ob das ein Versehen von Paramount ist, oder an meinem Player liegt, habe ich noch nicht herausfinden können. |
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Die statischen Menüs sind recht einfallslos gestaltet und enthalten keine großen Überraschungen. Mehr als die üblichen Einstellungen und den nicht-anamorphen Kinotrailer in 2,35:1 und 2.0 Surround bekommt man leider nicht geboten. Eigentlich schade, denn gerade bei diesem Film wäre ich über mehr Hintergrundinformationen sehr erfreut gewesen. |
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