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Titel | Star Wars Trilogy - Bonus DVD | ||
| Studio | Lucasfilm / 20th Century Fox (2004) | |||
| Hersteller | Lucasfilm / 20th Century Fox Home Entertainment (2004) | |||
| DVD-Typ | 9 (7,92 GB) | Bitrate | - | |
| Laufzeit | 236 Minuten | Kapitel | - | |
| Regionalcode | 1 (USA/Kanada) | Case | Amaray I | |
| Fernsehnorm | NTSC | |||
| Bildformat | 1.78:1 | 16:9 |
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| Tonspuren | |
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| Untertitel | Keine | |||
| Freigabe | Not Rated | |||
| Extras |
Empire of Dreams - The Story of the Star Wars Trilogy The Characters of Star Wars The Birth of the Lightsaber The Force it with Them: The Legacy of Star Wars Never-Before-Seen Production Photo Gallery Posters and Print Campaign Trailers and TV-Spots Star Wars Episode III Behind-the-Scenes Preview Star Wars Episode III Making the Game Star Wars Battlefront Trailer Star Wars Battlefront Xbox Game Demo |
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Allgemeines Die endlich im September 2004 veröffentliche Star Wars-Trilogy-DVD-Box bietet nicht nur die drei Filme in allerbester Qualität, sondern auch überraschend viele Extras. Wie bei dem Indiana-Jones-Boxset vor fast genau einem Jahr wurde das Bonusmaterial fast vollständig auf eine vierte DVD ausgelagert, mit einem Unterschied jedoch: im Gegensatz zu den Indy-DVDs sind die Star Wars-DVDs mit Audiokommentaren ausgestattet. Auf der vierten Disc sollen sich insgesamt 236 Minuten an Extras befinden, was gar nicht geschwindelt ist - die große Dokumentation und die drei Featurettes sind zusammen etwa 200 Minuten lang, und das restliche Material ist ungefähr eine weitere halbe Stunde lang.Für das Menüdesign war wieder Van Ling verantwortlich, der bereits die Menüs der Episode 1 und 2-DVDs gestaltet hat und hier seinen einzigartigen Stil weiter verwendet hat. Die Menüs haben daher eine ähnliche Struktur wie auf den vorherigen Star Wars-DVDs, aber ein ganz eigenes Aussehen. Jede der drei Film-DVDs besitzt jeweils drei völlig verschiedene Menüdesigns, die beim einlegen der Disc von einem Zufallsgenerator ausgewählt werden. Das Design kann man nur als rundum gelungen bezeichnen - es gibt die Atmosphäre der Filme erstaunlich gut wieder ohne dabei zu künstlich zu wirken. Die Verpackung wirkt heute, wo fast jede Special-Edition eines Films in einem schicken Digipack als DVD daherkommt, relativ nüchtern, ist aber auf ihre eigene Weise ganz gut gelungen. Die Discs sind in vier einzelnen schwarzen Amaray-Cases untergebracht, die alle Kapiteleinleger und bei der Bonus-DVD ein Faltblatt besitzen. Das Design der Cover ist völlig neu und wurde an das Schema der Phantom Menace- und Attack of the Clones-Cover angelehnt - eine Verbesserung der schönen Poster der Special-Edition ist dies jedoch nicht unbedingt. Die Cases stecken in einem stabilen zweiteiligen Schuber, dessen äußere Hülle ein schickes silbernes Relief-Design hat, das auf der einen Seite eine Darth-Vader-Maske trägt und auf der anderen ein abgewandeltes Original-Postermotiv. Über Geschmack läßt sich streiten, aber nett ist das auf jeden Fall gemacht und sieht mindestens so gut aus wie die VHS-Boxsets der Special-Edition. Ein paar Worte noch zu den Unterschieden zwischen der amerikanischen und deutschen Ausgabe der Star Wars-Trilogy-Box: die Verpackung ist gleich, aber bei der deutschen Version werden transparente DVD-Cases verwendet und es wurde auf die Einleger verzichtet. Ein Grund, weshalb ich mir gleich die US-Version angeschafft habe, war die Befürchtung daß bei den Tonspuren der deutschen DVD keine PAL-Tonhöhenkorrektur haben könnten - eine Befürchtung, die sich leider als Tatsache herausgestellt hat. Wer die Filme wie ich seit langem nur noch in der Originalgeschwindigkeit gesehen hat und nicht auf die deutsche Synchro angewiesen ist, sollte also auf jeden Fall die US-DVDs bevorzugen. Hier gehts zu den Reviews der Star Wars-Trilogy Film-DVDs: A New Hope - The Empire Strikes Back - Return of the Jedi Und hier geht es weiter mit der Review der Bonus-DVD. Documentary and Featurettes Empire of Dreams - The Story of the Star Wars Trilogy (150:35) ist nicht die erste Dokumentation über die Star Wars-Filme, aber eine der ausführlichsten und interessantesten. Der rennomierte Dokumentarfilmer Ken Burns hatte vollen Zugriff auf die Archive von Lucasfilm und die seltene Gelegenheit fast alle zu interviewen, die an der Entstehung der Filme beteiligt waren. Außer den üblichen Verdächtigen wie George Lucas und den Hauptdarstellern Mark Hamill, Harrison Ford und Carrie Fisher kommen auch viele der Leute zu Wort, die hinter den Kulissen tätig waren. Darunter sind zum Beispiel Peter Mayhew Anthony Daniels und Kenny Baker, die Leute hinter Chewbacca und den beiden Droiden, aber auch viele technische Mitarbeiter wie Tontechniker Ben Burtt und Dennis Muren, Ken Ralston und andere von ILM. Sogar Konzeptzeichner Ralph McQuarrie und der ehemalige Fox-Produktionschef Alan Ladd wurden interviewt. Der allgemeine Ton der Dokumentation ist nicht ganz so selbstlobend wie zu befürchten war, aber das stark auf Sensation und Dramatik getrimmte Voiceover klingt schon fast wie in einem Trailer, der einem etwas verkaufen will. Gerade bei Star Wars wäre es angemessener gewesen, die Geschichte der Filme komplett durch die Interviews zu erzählen, wie dies Laurent Bouzereau mit seiner Indiana-Jones-Dokumentation getan hat. Die Atmosphäre der Interviews ist höchst unterschiedlich - wer die Dokumentationen auf den DVDs von The Phantom Menace und Attack of the Clones kennt, wird sich über die zurückhaltende, reservierte Art von George Lucas nicht wundern, denn auch hier ist der Filmemacher nicht so enthusiastisch wie man sich vielleicht gedacht hat. Bemerkenswert ist jedoch, daß Lucas sehr ehrlich mit sich selbst ist und überraschend viele Fehler eingesteht. Die anderen Schauspieler und Filmemacher sind in ihren Interviewsviel lebhafter, fröhlicher und manchmal auch etwas sarkastisch. Es ist durchaus etwas Kritik an George Lucas Inszenierungs-Stil zu hören, auf der anderen Seite merkt man auch daß die meisten doch eine Menge Spaß bei den nie ganz einfachen Dreharbeiten gehabt haben. Sensationelle Enthüllungen gibt es hier nicht, aber dafür viele Anekdoten und durch die Bank sympathische Leute, die sich nicht wie berühmte Stars, sondern wie ganz normale Leute geben. Die erste Hälfte der zweieinhalb Stunden widmet sich ausschließlich der frühen Karriere von George Lucas und der Vorgeschichte und Entstehung des ersten Star Wars-Films, während sich die zweite Hälfte um The Empire Strikes Back, Return of the Jedi und auch kurz um die Special-Editions und Episode 1-3 dreht. Diese ungleichmäßige Aufteilung führt dazu, daß der Teil über A New Hope sehr detailreich geworden ist, der Dokumntation aber nach der Hälfte schnell die Luft ausgeht und über die anderen zwei Filme nicht mehr soviel zu berichten hat und viele wichtige und interessante Dinge nur ansatzweise und oft gar nicht erwähnt werden. Dennoch ist diese Dokumentation nicht nur wegen der ausführlichen Interviews, sondern der vien Filmausschnitte, Outtakes, Dailies und Behind-the-Scenes-Aufnahmen sehenswert.Ken Burns und sein Team haben tief in den Filmarchiven von Lucasfilm gegraben und erstaunliches zutage gebracht: anscheinend hatte George Lucas schon seit dem ersten Star Wars-Film eine 16mm-Filmcrew auf dem Set, die die Dreharbeiten dokumentierte. In der Dokumentation bekommt man von diesen Aufnahmen immer wieder kleine Häppchen serviert, die aber oft mit den fertigen Filmszenen kombiniert wurden und so einen interessanten vorher-nachher-Einblick geben. Die verwendeten Filmausschnitte stammen erstaunlicherweise nicht aus den restaurierten DVD-Mastern, sondern aus eigenen, völlig unbearbeiteten Transfern der Special Edition - manchmal sind aber auch einige seltene Ausschnitte aus der Urfassung zu sehen, wie z.B. der Original-Vorspann ohne das neue Lucasfilm-Logo und ähnliches. Am erstaunlichsten ist jedoch, daß Geoge Lucas die vielen Outtakes und Dailies freigegeben hat, die die Filme in ihrer rohesten und nicht gerade hübschesten Form zeigen. Hier hat man die seltene Gelegenheit einmal einen Lichtschwertkampf ohne die einkopierten Effekte zu sehen und viele ähnliche Dinge, die den Filmen weniger ihre Magie nehmen als dafür die fertigen Versionen umso faszinierender machen. The Empire of Dreams wurde nicht exklusiv für diese DVD produziert, sondern von Promtheus Entertainment auch für ein TV-Ausstrahlung im Rahmen der Marketingkampagne der DVD-Veröffentlichung - das erklärt den etwa sensationsgierigen und überschwenglichen Ton, der aber durch die vielen Interviews und das selten zu sehende Filmmaterial wieder wett gemacht wird. Vielleicht ist dies auch nur die Vorstufe zu einer noch ausführlicheren Dokumentation, die eines Tages mit Sicherheit kommen wird. Außer der Empire of Dreams-Dokumentation befinden sich auch noch drei weitere Featurettes im Menü Documentary and Featurettes, die von Gary Leva exklusiv für diese DVD produziert wurden und einige Themen noch einmal im Detail aufgreifen: The Characters of Star Wars (18:55) widmet sich einem
Bereich, der in der langen Doku etwas stiefmütterlich behandelt wurde
- der Entwicklung und Entstehung der Charaktere und ihre Verstrickungen
in die Geschichte der Trilogie. George Lucas, Harrison Ford, Mark Hamill,
Ralph McQuarrie, Peter Mayhew und Lord of the Rings-Regisseur
Peter Jackson sind hier in neuen Interviews zu sehen, die meiste Zeit
erzählt aber George Lucas von seiner besonderen Art zusammen mit Konzeptzeichner
McQuarrie die Charaktere zu entwerfen. Ergänzt wird dieses kurze, aber
sehr informative Featurette durch eine moderate Dosis Filmausschnitte,
viele Konzeptzeichnungen und Behind-the-Scenes-Aufnahmen und im Abspann
sogar von einigen lustigen Outtakes. A New Hope The Empire Strikes Back Return of the Jedi TV-Trailer sind für jeden Film vier Stück mit jeweils ca. 30 Sekunden länge vorhanden. Video Games and Still Gallery - anscheinend hielt
Lucasfilm die Computerspiele für wichtiger als die Bildergalerien
und hat sie hier an die erste Stelle im Menü gesetzt, aber das macht
die Bildersammlung nicht weniger interessant und reichhaltig. One-Sheet-Posters enthält dreißig verschiedene
Postermotive der drei Filme - leider ein bißchen zu klein um wirklich
etwas erkennen zu können, aber solche Poster sind in den Auflösungen
einer DVD eigentlich immer zu klein.
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