Star Trek The Next Generation Season 6
Cover

23.03.2002

Titel Star Trek The Next Generation Season 6
Studio Paramount Television (1992)
Hersteller Paramount Home Entertainment (2002)
DVD-Typ 7x9 Bitrate ø 5,7 max. 9,0
Laufzeit 1131 Minuten Kapitel 8/Folge
Regionalcode 2 (Deutschland) Case Custom-Digipack
Fernsehnorm PAL Mastering Sonopress
Bildformat 1.33:1 16:9 no
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround 448 kbit/s Englisch, Deutsch 2.0 Surround 192 kbit/S Französisch, Spanisch 2.0 Mono 192 kbit/S Italienisch
Untertitel Englisch, Dänisch, Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
Freigabe FSK 12
Extras • Missionsüberblick Jahr Sechs
• Völlig neue Wege
• Abteilungsbriefing Jahr Sechs - Produktion
• Abteilungsbriefing Jahr Sechs - Profil Dan Curry
• Spezielles Crew-Profil Lt. Commander Data
• Auswahl Historische Daten
• Starfleet-Archiv: Sets und Ausstattung

Allgemeines

In der sechsten und vorletzten Staffel von Star Trek - The Next Generations ist schon eine gewisse Aufbruchsstimmung zu bemerken, denn der Schluß nach der siebten Staffel war schon lange vorher eingeplant. Deshalb ist die sechste Season immer wieder von stark storylastigen Folgen durchsetzt, die viele Fragen beantworten und rote Fäden beginnen zuende zu spinnen.

Zu Beginn der Staffel wird jedoch mit Time's Arrow II einer der spannensten und ungewöhnlichsten Cliffhanger zwischen zwei Seasons aufgelöst, denn die Enterprise-Crew steckte im 19. Jahrhundert fest. Der nervöse Ingenieur Reg Barclay hat in Realm of Fear seinen großen Auftritt, als er seine Angst vor dem Beamen überwindet und dadurch sogar jemanden rettet - vielleicht auch durch Deannas fachliche Counsellor-Beratung, die dafür in Man of the People von einem nicht ganz koscheren Friedensvermittler einem rapiden Alterungsprozess ausgesetzt wird. Antiken Besuch bekommt die Enterprise auch in Relics, als Scotty, der Chefingenieur der ersten Enterprise, aus dem Transporterpuffer eines auf einer mysteriösen Dyson-Sphäre abgestürzten Schiffs gerettet wird.

In Schisms macht sich ein Alien-Entführungssyndrom breit, als mehrere Crewmitglieder an Schlaflosigkeit leiden und sich dann tatsächlich herausstellt, daß sie von fremden Wesen in den Subraum verfrachtet wurden. Q True gibt sich dagegen weniger dramatisch und bringt nicht nur den ersten von zwei Auftritten von John DeLancie's Q, sondern auch eine weibliche Neu-Q (bitte nicht als "Neu-Kuh" lesen), die entdeckt daß ihre verstorbenen Eltern aus dem Q-Kontinuum stammen. Lustig, nachdenklich, aber trotz des Themas nicht kindisch wird es in Rascals, als Captain Picard, Ro Laren, Guinan und Keiko O'Brien durch eine Transporter-Fehlfunktion in Kinder verwandelt werden. Kurz darauf entern eine handvoll Ferengi-Rebellen die Enterprise, und die gesamte noch erwachsende Crew wird außer Gefecht gesetzt, so daß nur der verjüngten Captain und seinen drei Leidensgenossen mit Hilfe der "echten" Kinder in der Lage sind, die Ferengi auszutricksen und die Kontrolle über das Schiff zurückzuerlangen.

Auch kein Kinderspiel ist A Fistful of Datas, auch wenn es so anfängt: als die Enterprise-Crew zuviel Freizeit übrig hat, versucht sich ein zunächst widerwilliger Worf mit seinem Sohn Alexander auf dem Holodeck in einer Western-Szenerie zu entspannen. Ein Experiment, bei dem Gerodie Data mit dem Schiffscomputer verbindet, stört jedoch das Holodeck-Vergnügen empfindlich, als sich nach und nach alle Holo-Personen in Data zu verwandeln beginnen - aber auch das kann einen Klingonen, seinen Sohn und Deanna, die bei dem Spaß auch mitmachen wollte, nicht aufhalten. The Quality of Life widmet sich dagegen wieder dem schon früher oft aufgegriffenen Thema, ob Maschinen lebendig werden können: die sogenannten Exocomps, kleine Roboter mit erstaunlichen Fähigkeiten scheinen plötzlich zu rebellieren. Data erkennt, daß sich durch deren künstliche Intelligenz eine Art neues, schützenswertes Lebewesen entwickelt hat.

Eine der radikalsten, aber auch von Kritikern hoch gelobten Episoden ist die Doppelfolge Chain of Command. Captain Picard, Worf und Dr. Crusher führen einen Geheimauftrag auf dem Planeten Celtris III durch, auf dem eine Basis der Cardassianer vermutet wird. Wieder einmal demonstriert die Starfleet-Führungsriege ihre Unfähigkeit, denn falsche Geheimdienstinformationen führen dazu, daß Captain Picard gefangengenommen und von einem übergeschnappten Cardassianer brutal gefoltert wird. Nach dieser schweren Kost bietet die sechste Staffel mit der Quasi-Fortsetzung von Elementary, Dear Data aus der zweiten Staffel: in Ship in a Bottle aktiviert Reg Barclay aus Versehen den zum Lebewesen erweckten Hologramm von Professor Moriarty, der nach einem Treffen mit Captain Picard und Data erstaunlicherweise das Holodeck verläßt, was technisch eigentlich völlig unmöglich wäre. Jedoch merken Barclay, Picard und Data nicht, daß Moriarty ihnen einen technischen Streich gespielt hat.

Gerodie LaForge löst in Aquiel auf einer verlassenen Relaisstation ein schwieriges Rätsel, als er Aquiel, ein Besatzungsmitglied, versucht mit Hilfe ihrer Logbücher des Mordes zu entlasten. In Face of the Enemy erwacht Deanna Troi aus einer Ohnmacht und stellt fest, daß sie von einer romulanischen Untergrundbewegung gekidnappt, chirurgisch in eine Romulanerin verwandelt wurde und in eine komplizierte Verschwörung verstrickt wurde.
Tapestry ist eine weitere Q-Folge und eine der bemerkenswertesten "Zeitreise"-Geschichten. Captain Picard wird bei einem Außeneinsatz angeschossen und sein künstliches Herz so stark beschädigt, daß er stirbt. Im Jenseits trifft ihn fast noch einmal der Schlag, als ihn nicht Gott, sondern Q empfängt! Der gibt ihm eine zweite Chance und versetzt ihn auf die Starfleet-Academy zurück - kurz vor dem Zwischenfall, der ihm sein echtes Herz gekostet hat. Nun hat Picard die Möglichkeit, seinen jugendlichen Leichtsinn zu korrigieren - aber Q hat für den Captain nicht unbedingt nur gutes im Sinn.

In Birthright, einer weiteren Doppelfolge, wird die Geschichte von Worf und dem klingonischem Empire weitererzählt. Während die Enterprise auf DS9 angedockt ist um beim Aufbau des Wasserleitungssystems auf Bajor zu helfen, entdeckt Worf nach einem konspirativen Hinweis eine Siedlung von Klingonen, die von Romulanern bewacht werden. Dort findet er auch seinen totgeglaubten Vater. Data macht in einem Subplot eine ähnliche Erfahrung, als er in einem durch einen Plasmaschock ausgelösten Traum seinem Erschaffer Dr. Noonien Soong begegnet.

Starship Mine ist beinahe schon ein Crossover mit einer gewissen anderen Paramount-Serie namens MacGyver: bei einer routinemäßigen Säuberung des Schiffs, von einer Substanz, die sich bei Warpflügen ansammelt, muß die Enterprise komplett evakuiert werden. Picard will in letzter Minute noch etwas vom Schiff holen und begegnet dort einer Gruppe Terroristen, die ein Abfallprodukt der Reinigung stehlen wollen. Mit ganz ähnlichen Mitteln wie MacGyver setzt Picard daran, dies zu verhindern.
Auch die nächste Folge dreht sich wieder um den Captain, aber diesmal um sein Liebesleben und dessen Auswirkungen: Picard verliebt sich in Nella Daren, einem Mitglied eines Wissenschaftlerteams, dessen Forschungskolonie auf einem Planeten wegen eines drohenden Feuersturms evakuiert werden muß. Picard steht vor der schweren Aufgabe Nella auf die Planetenoberfläche abzukommandieren, wo sie in tödlicher Gefahr schwebt.
The Chase versucht mehr oder weniger erfolgreich zu klären, weshalb im Startrek-Universum fast alle Aliens humanoid sind. Captain Picards Uni-Professor und Mentor Richard Galen wird ermordet und die Enterprise verfolgt eine Spur von DNA-Fragmenten zu einem Planeten, auf dem die ultimative Frage beantwortet werden könnte, aber auch die Cardassianer, Klingonen und Romulaner sind an der Antwort interessiert.

Riker zweifelt in Frame of Mind an seinem Verstand, als er während einer geheimem Mission auf einem Planeten gefangengenommen und in eine Nervenklinik gesteckt wird und Realität und Fiktion nicht mehr auseinanderhalten kann. In Suspicions wandelt Dr. Crusher auf den Pfaden des Gerichtsmediziners Quincy, als sie beweisen will daß ein Ferengi-Wissenschaftler beim Test seines neuen Schutzschildsystems von seinen Konkurrenten ermordet wurde. Die letzte Klingonen-Folge dieser Staffel ist Rightful Heir, in der eine Glaubenskrise Worf dazu bringt sich in ein klingonisches Kloster zurückzuziehen, in dem dann Kahless, der größte Krieger der Klingonen mit Gottheits-Status, plötzlich zurückkehrt. Aber es stellt sich heraus, daß der wiederauferstandene Kahless nur ein Klon ist, der aus politischen Gründen zum Leben erweckt wurde. LeVar Burtons Regiedebüt Second Chances läßt Riker auf seinen Doppelgänger treffen, der vor acht Jahren bei einem Transporterfehler entstand.

Eine weitere Folge mit Zeit-Elementen ist Timescape, die von Leonard Nimoys Sohn Adam inszeniert wurde. Picard, Gerodie und Deanna befinden sich auf dem Rückflug von einer Konferenz in einem Shuttle, als sie auf seltsame Zeitblasen stoßen, die beinahe ihr Shuttle auseinandernehmen. Dann treffen sie auf die Enterprise, die zusammen mit einem angreifenden romulanischen Warbirdin einer Zeitblase eingefroren ist. Picard, Deanna und Gerodie müssen einen Weg finden die Schiffe zu retten ohne sie dabei zu zerstören.
Die Abschlußfolge der sechsten Season besteht wieder aus einem Cliffhanger, der nicht weniger spektakulär ist als der aus der vorherigen Staffel. Descent I läßt die Enterprise wieder auf die Borg treffen, die einen Außenposten der Förderation zerstört haben. Zum Entsetzen der Enterprise-Crew stellt sich der Anführer der Borg als Lore, dem bösen Vorgängermodell Datas heraus, der versucht Data auf seine Seite zu ziehen.

Die TNG-DVD-Box Nummer Sechs birgt keine großen Überraschungen in sich und führt die gute technische Umsetzung der vorherigen Staffeln fort.

Bild

Auch bei der sechsten TNG-Box ist die Bildqualität auf dem gleichen hohen Niveau wie bei der vorherigen Staffel. Das bedeutet zwar keine Kinofilm-Qualität, aber für eine TV-Serie dieses Alters sind Paramounts Remastering-Bemühungen wie immer erstaunlich gut gelungen. Obwohl die Serie auf üblichem 35mm-Film gedreht wurde, mußten für die DVDs die MAZ-Masterbänder verwendet werden, da die Special-Effects und damit die gesamte Postproduktion videobasiert durchgeführt wurde. Dadurch ist kein wirklich hundertprozentiges filmähnliches Aussehen möglich, aber die späteren TNG-Staffeln bewegen sich so gut in diese Richtung wie es mit dieser Technik möglich ist. Allerdings hängt die tatsächliche Qualität stark von der jeweiligen Folge ab.

Die Schärfe ist nicht hervorragend, aber unter den gegebenen Umständen durchaus akzeptabel und läßt genug Raum für jede Menge Details. Manche Szenen in einigen Folgen wurden allerdings absichtlich mit Hilfe eines Weichzeichner gedreht und sehen deshalb etwas verschwommener aus. Das Rauschen der Videomaster wurde wie bei den vorherigen Staffeln mit Filtern so erfolgreich entfernt, daß nur die Körnigkeit des Filmmaterials übrigbleibt. Diese ist bei der sechsten Staffel mehr als bei allen anderen Seasons sichtbar - insbesondere bei Time's Arrow II und ein paar anderen Folgen sind manche Szenen so körnig, als wären sie mit 16mm-Film gedreht worden. Das kommt allerdings nur selten vor und läßt sich nicht so einfach ändern. Auch die Farben sind stark von der jeweiligen Folge abhängig und lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Generell macht das Farbtiming jedoch einen sehr stabilen und kräftigen Eindruck.

Zum Thema progressiv oder interlaced läßt sich bei dieser Staffel keine klage Aussage machen. Große Teile sind progressiv codiert worden, aber manche Folgen sind auch teilweise interlaced. Die Konvertierung der NTSC-Masterbänder nach PAL ist wie immer gut gelungen und läßt nur selten eine ganz minimale Treppenbildung erkennen. Das Bandmaterial wurde von 24 auf 25 Bilder/Sekunde beschleunigt, wodurch kein unangenehmes Ruckeln entstehen kann. Die Kompression wurde sehr gut ausbalanciert und macht sich trotz der niedrigen Bitrate kaum bemerkbar.

Ton

Die englische 5.1-Tonspur bietet wieder die bekannte Qualität aus den früheren Staffeln, an der es nichts auszusetzen gibt. Insgesamt hat sich den Klang sogar noch etwas verbessert, was aber hauptsächlich am von Staffel zu Staffel immer mehr gestiegenen Produktionsniveau zu verdanken ist. Der Remix von der ursprünglichen Dolby-Surround-Fassung ist gut gelungen und verbessert hauptsächlich den Frequenzgang und die Dynamik. Die Surround-Abmischung hält sich in Grenzen, denn wie bei den anderen Staffeln sind punktuelle Effekte nicht die Regel - dafür werden die Rearkanäle aber oft und ausgiebig für Umgebungsgeräusche und auch von der kristallklar hörbaren Musik genutzt. Meist nimmt man die Hintergrundgeräusche auf der Enterprise erst dann wahr, wenn sie in einer Szene plötzlich nicht mehr zu hören sind. Die Stimmen klingen sehr natürlich und sind immer gut verständlich.

Die deutsche Tonspur ist bei der sechsten Staffel zum ersten Mal in 5.1, denn diese Staffel wurde das erste Mal in Deutschland komplett in Stereo-Surround synchronisiert. Viel Versprechen sollte man sich von diesem Remix allerdings nicht, denn statt die deutschen Dialogspuren in die englische 5.1-Tonspur einzusetzen, wurde ein kompletter Upmix der deutschen Stereo-Fassung gemacht. Dadurch hört sich die deutsche Fassung in allen Bereichen komplett anders und leider auch nicht genauso gut wie das englische Original an. Die Stimmen klingen sehr künstlich und sind mit einem deutlichen Hall versehen, der bei der englischen Fassung nicht zu hören ist. Musik und Geräusche wurden zu stark auf die Surroundkanäle gemischt, besonders die Hintergrundgeräusche auf dem Schiff sind viel zu laut geraten. Das wäre noch tolerierbar, wenn nicht die gesamte Tonspur von einem sehr dumpfen, hohlen Klang durchsetzt wäre.

Bonusmaterial

Nach sechs TNG-Boxen hat sich beim Bonusmaterial eine gewisse Routine eingestellt, die nur noch Abwechslung durch die immer höhere Laufzeit der Extras bringt. Diesmal sind es sieben Featurettes, die zusammen knapp zwei Stunden ausmachen. Das Menüdesign scheint auch bei jeder neuen Box detailreicher und interessanter zu werden, hier basiert es auf dem Design der Science-Stationen auf der Schiffsbrücke.

Mission Overview (16:56) ist der unvermeidliche Überblick über die sechste Staffel. Hier erzählen Schauspieler und Produzenten von ihren Lieblingsepisoden, darunter natürlich der Cliffhanger "Time's Arrow" zwischen der fünften und sechsten Staffel, die Western-Hommage "A Fistful of Datas" und James "Scotty" Doohans Gastauftritt in "Relics". Patrick Stewart erzählt außerdem von der preisgekrönten Folge "Chain of Command" und die Art, mit der sich die Folge mit dem Thema Folter auseinandersetzt. Natürlich wird auch mit Stephen Hawking einer der berühmtesten Gastauftritte der Serie inklusive der Hintergründe erwähnt.

Bold New Directors (16:58) dreht sich hauptsächlich um die besonderen Regiearbeiten in dieser Staffel. Patrick Stewart berichtet recht ausführlich von den Dreharbeiten zu seinem Traumprojekt "A Fistful of Datas" und der Herausforderung eine richtige Westernatmosphäre zu schaffen. LeVar Burton erzählt dagegen, wie er in "Second Chances" Riker's Doppelgänger effektvoll in Szene gesetzt hat und dabei die Möglichkeit hatte der ersten afroamerikanische Astronautin Mae Jemison eine Rolle zu geben und sie hinter den Kulissen mit Nichelle Nichols treffen zu lassen.

Departmental Briefing: Production (14:39) konzentriert sich auch wieder auf eine Auswahl von Episoden, setzt aber den Schwerpunkt auf die technischen Details. Das Highlight ist natürlich die Verwendung der alten Enterprise-Brücke in "Relics", die eigentlich gar nicht komplett neu aufgebaut, sondern zum größten Teil durch eine Bluescreen-Aufnahme und einen Ausschnitt aus einer TOS-Folge möglich gemacht wurde. Bei dieser Folge wird natürlich auch das Design der Dyson-Sphäre besprochen, von der man leider in der Episode selbst viel zu wenig sieht. James Cromwell, der nicht nur Zefrem Cochrane in First Contact spielt, berichtet von seinen Erfahrungen mit dicken Alienmasken, und im Schnelldurchgang wird noch eine Reihe von anderen Folgen angesprochen.

Departmental Briefing: Profile Dan Curry (18:53) ist eine Vorstellung des Visual Effects Producers, der in erster Linie nicht für die technische Umsetzung der Special Effects zuständig ist, sondern für deren Gestaltung. Dan Curry, ein begeisterter Zeichner und Maler, zeigt hier einige seiner Werke die teils einen Bezug zu TNG haben und teilweise auch nicht.

Special Crew Profile: Lt. Cmdr. Data (17:59) ist das erste Charakter-Featurette einer TNG-Box, von denen es nur in der sechsten und siebten Staffel welche gibt. Brent Spiner's Data hat dieses Featurette verdient, denn seine Rolle in der Serie gehört zu den vielschichtigsten, die je hervorgebracht wurden. Brent Spiner und andere erzählen in Interviews ausführlich über die Entwicklung von Data (und natürlich auch Lore) über die gesamten sieben Staffeln und kratzen dabei nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen sehr ins Detail der Rolle und des Charakters.

Select Historical Data (17:14) dreht sich um ein paar eher nebensächliche Dinge, die hier etwas zusammenhanglos in ein Featurette verpackt worden, aber nicht minder interessant sind: Robert O'Reilly erzählt, wie er fast zufällig die Castingcrew überzeugt hat daß er der richtige für die Rolle des Klingonen Gowron ist, Jay Chattaway erinnert sich wie er für "A Fistful of Datas" eine richtige Spaghettiwestern-Musik schrieb und an die Verwendung eines besonderen Instruments für "Birthright II" in Datas Traumsequenz... und noch einiges mehr. Dies ist mit Abstand der interessanteste Teil der Extras der sechsten Staffel.

Inside the Starfleet Archives: Sets and Props (12:23) führt in den Keller von Paramount's Stage 18 in Los Angeles, wo sich das Reich von Set Decorator James Mees und Requisiteur Alan Sims befindet. Die beiden zeigen unzählige Requisiten und immer wird der Bezug zur jeweiligen Episode hergestellt, so daß man sofort anschaulich sieht wo das gute Stück gestanden hat. Aber es geht nicht nur um die Gegenstände selbst, sondern auch um die Jobs der beiden, die nicht nur aus Requisiten aufbauen, sondern auch aus Recherche und geduldigem Suchen nach der passenden Ausstattung besteht.

Star Trek Nemesis Trailer (1:27) - zum ersten Mal ist bei einer TNG-Box der Trailer des neuen Startrek-Kinofilms dabei, der zwar 5.1-Ton bietet, aber leider nur eine schlechte Bildqualität hat und nicht anamorph ist.

Der Star Trek DS9 Trailer (1:27) ist unvermeidlich und kündigt schon jetzt die Veröffentlichung der dritten Startrek-Fernsehserie auf DVD an.
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