Les Vacances de Monsieur Hulot
Cover

12.05.2007 #417

von Guido Bibra

Titel Les Vacances de Monsieur Hulot (M. Hulot's Holiday)
Studio Cady Films (1953)
Hersteller Criterion Collection (2001) EAN 0-37429-15572-1
DVD-Typ 5 (4,18 GB) Bitrate ø 5,56 max. 9,0
Laufzeit 86:57 Minuten Kapitel 21
Regionalcode 0 (USA/Kanada) Case Deja 1
Fernsehnorm NTSC
Bildformat 1.33:1 16:9 nein
Tonspuren Dolby Digital 1.0 Mono 160 kbit/s Französisch, Englisch
Untertitel Englisch
Freigabe MPAA PG
Extras • Video Introduction by writer, director and performer Terry Jones
• René Cléments 1936 short film, Soigne ton Gauche, starring Jacques Tati

Der Film

1949 hatte Jacques Tati mit seinem ersten langen Kinofilm Jour de Fête die Zuschauer begeistert und die Kritiker zum Staunen gebracht. Besonders die Figur des gewitzten Briefträgers Francois hatte es vielen so angetan, daß sie Tati drängten noch einen weiteren Film mit ihm zu drehen - aber der Filmemacher war der Meinung, daß er mit diesem Charakter viel zu eingeengt wäre und war auf der Suche nach einer völlig neuen Idee. Der Nachfolger des Briefträgers Francois sollte ein universell einsetzbarer Charakter sein, der aber auch völllig unverwechselbare Eigenschaften haben mußte.

Entré Monsieur Hulot

Tatis neue Kreation war ein ganz normaler Jedermann, dem man jeden Tag auf der Straße begegnen könnte. Aber Monsieur Hulot ist doch ein bißchen mehr, denn er hebt sich von den anderen ebenfalls völlig normalen und durchschnittlichen Charakteren durch seine leicht kauzige und tolpatschige Art ab, die er mit einer verschlagenen Cleverheit kompensiert. Hulot ist keine simple Witzfigur, sondern ein vielfältiger und relativ komplexer Clown, für den Tati unendliche Möglichkeiten fand unbewußt Chaos zu veranstalte - er wirkt wie ein aus vergangenen Zeiten übriggebliebener Gentleman, in dem noch ein große Portion Kind steckt.

Natürlich ist in Monsieur Hulot das Erbe vom "Great Stoneface" Buster Keaton und Charlie Chaplins kleinem Tramp vorhanden, aber Tatis Komik ist viel feiner, hintergründiger und nicht immer ganz offensichtlich. Hulot ist nicht gleich automatisch ein Gag und läßt den Zuschauer nicht alleine durch seine Anwesenheit in Gelächter ausbrechen, sondern erst langsam beginnen zu schmunzeln, wenn sich allmählich eine kleine Katastrophe um ihn herum aufbaut. Hulot ist nicht der Anlaß, sondern der Auslöser für viele der Gags des Films, und man lacht weniger über ihn als über die Auswirkungen seiner Handlungen.

Die Urlaubsfilmer

Die große Liebe zur Beobachtung des alltäglichen setzte Tati auch in seinem neuen Film fort und studierte diesmal kein Volksfest, sondern den gemeinen Urlauber. Den idealen Schauplatz fand Tati - wo auch sonst - auf eine Postkarte. Saint Nazaire an der Küste der Bretange hatte es ihm angetan, denn der kleine Ferienort besaß viele Qualitäten die sich Tati für seinen Drehort wünschte. Ähnlich wie bei Jour de Fêtes Sainte-Severe fand der Filmemacher auch hier eine relative Unberührtheit und Abgeschiedenheit, die genau richtig für die Atmosphäre seines neuen Films war.

Jacques Tati kollaborierte wieder mit seinem alten Freund und Drehbuchautor Henri Marquet und seinem Produzenten Fred Orain, der diesmal auch das Produktionsmanagement übernahm. Nach langen Vorbereitungen und ausführlicher Begutachtung des geplanten Drehorts - Tati hatte dort zuvor mit seiner Familie schon einmal die Ferien verbracht - machten sich die Filmemacher auf den Weg nach Saint Nazaire und schlugen dort im Juni 1951 ihre Zelte auf - zum Amüsement und auch Schrecken der anwesenden Urlauber, die sich zwar nicht wirklich gestört fühlten, aber von Tati als Laienschauspieler angeheuert wurden. Das Hotel de la Plage war nicht nur Kulisse, sondern diente auch als Unterbringung für die Filmcrew, was den Urlaubern noch mehr einen spannenden Sommer verschaffte.

Eine Geschichte ohne Inhalt

Während Jour de Fête noch einen rudimentären Plot besaß, verzichtete Tati in Les Vacances de Monsieur Hulot fast vollständig auf eine zusammenhängende Story und baute den Film hauptsächlich um die einfache Prämisse des Urlaubs am Meer auf. Die kleinen Geschichten, die sich durch den Film ziehen sind eigentlich nicht mehr als ausführliche Gags, in denen Jacques Tati aus ganz alltäglichen Dingen mit einer bemerkenswerten Ruhe und Leichtigkeit seine ganz besondere Art von Humor hervorzaubert. Er wirft seinen Monsieur Hulot als Fremdkörper in das gut geölte Getriebe der Urlaubsmaschinerie, die von ihm kräftig durcheinandergewirbelt wird. Viel Spaß hat Tati an der Ausarbeitung der einzelnen Gags, die er von simplen Slapstick-Routinen zu detailreich choreographierten Sequenzen umfunktionierte.

Der Film ist keine Satire, sondern eine liebevolle Beobachtung, die ohne große Übertreibungen auskommt und eigentlich nur die Realität abbildet, die schon für sich alleine oft seltsam genug ist. Wie schon zuvor in Jour de Fête verfolgt Tati das Geschehen mit seiner Kamera aus einer mittleren Distanz ganz passiv wie ein zufällig vorbeikommender Passant - majestätische Kamerafahrten sind ein Fremdwort, und fast immer ist die Perspektive statisch. In jeder Einstellung gibt es aber eine Menge zu entdecken, denn Tati begnügte sich nicht mit einer klassischen Szenenaufteilung, sondern legte oft mehrere Ebenen übereinander um mehrere Geschehnisse auf eine ganz natürliche Weise parallel zeigen zu können - eine Technik, die er später in seinen anderen Filmen oft weiter einsetzte.

Der Klang des Meeres

Nach dem Farbexperiment-Desaster von Jour de Fête machte sich Jacques Tati diesmal keine Hoffnungen seinen neuen Film in Farbe drehen zu können, obwohl das Urlaubsszenario eigentlich ideal dafür gewesen wäre. Stattdessen konzentrierte er sich mit seinen beiden Kameraleuten Jacques Mercanton und Jean Mousselle auf eine stimmungsvolle Schwarzweiß-Fotografie, die die malerische Strandkulisse so gut in Szene setzte, daß es gar keine Farben bedurfte um die Szenerie richtig zum Leben zu erwecken. Während Jour de Fête noch ein unfreiwilliger Schwarzweißfilm war, konnte Tati für Les Vacances de Monsieur Hulot die Ausleuchtung und Bildkomposition nun viel besser koordinieren.

In Sachen Vertonung wagte Jacques Tati nun ein neues Experiment: die Unwichtigkeit von verständlichen Dialogen und die Verwischung der Grenze zwischen Stimmen und Geräuschen trieb er in seinem neuen Film noch mehr auf die Spitze als zuvor. Es befinden sich praktisch keine wichtigen Dialogtexte im Film, denn es sind nur einzelne Gesprächsfetzen zu hören, deren Inhalt mehr oder weniger irrelevant ist. Einen viel höheren Stellenwert haben dagegen die Geräusche in der Tonmischung, die einerseits fast genauso wie Stimmen eingesetzt werden, andererseits aber auch durchaus humorvollen Charakter haben. Zusammen mit Alain Romans locker-jazziger Musik hat Tati damit eine kleine Klangsinfonie für Les Vacances de Monsieur Hulot geschaffen, die mit ihrer Einfachheit besticht, aber dennoch nicht wegzudenken ist und den Beinahe-Stummfilm-Charakter des Films möglich macht.

Jeder Urlaub geht zu Ende

Als Jacques Tati und seine Filmcrew nach vier Monaten Dreharbeiten im Oktober 1951 aus Saint-Nazaire abreisten, hinterließen sie eine große Leere - so viel Aufregung hatte der kleine Urlaubsort noch nie erlebt, und noch ahnte niemand, daß Tati mit seinem Film Saint-Nazaire ein kleines Denkmal gesetzt hatte. Einige Innenaufnahmen wurden aus praktischen Gründen im Studio gedreht, weil das Hotel sich als etwas zu klein für die Dreharbeiten erwiesen hatte und Tati die Sets unter kontrollierten Bedingungen besser gestalten konnte. Im Laufe des Jahres 1952 wurde Les Vacances de Monsieur Hulot in aller Ruhe geschnitten, vertont und fertiggestellt.

Einen Verleih mußte Jacques Tati in Frankreich nicht lange suchen, denn sein Film wurde von vielen lange erwartet und konnte schnell nicht nur in seinem Heimatland, sondern auch weltweit verkauft werden. Nach der französischen Premiere im Februar 1953, die mit großen Begeisterungsstürmen gefeiert und von den Kritikern hoch gelobt wurde, gewann der Film zuerst den französischen Prix Louis Delluc, wurde im Filmfestival von Cannes für den großen Preis nominiert und nahm noch im Sommer des Jahres an der dritten Berlinale teil.

Mit so viel Aufmerksamkeit wurde der Film schnell für Verleihe auf der ganzen Welt interessant, und bald lief Les Vacances de Monsieur Hulot nicht nur in ganz Europa, sondern auch in den amerikanischen Kinos. Tati hatte sogar selbst eine englische Synchronfassung erstellt, in der einige, aber längst nicht alle Dialoge übersetzt wurden - dies wurde offenbar gemacht, um die Chancen des Films bei den Academy Awards zu verbessern. Immerhin wurden Jacques Tati und Henri Marquet 1956 für ihr Drehbuch nominiert, verloren dann aber leider gegen Interrupted Melody, ein semibiographisches Drama um eine Opernsängerin. Ironischerweise war es dann Tatis Film, der noch Jahrzehnte später nicht an Popularität verloren hatte, während die Hollywood-Produktion in Vergessen geraten war.

Das Erbe des Monsieur Hulot

Hartnäckige Behauptungen, daß die ursprüngliche Fassung des Films angeblich über zwanzig Minuten länger wäre als die heute bekannte 87-Minuten-Version, scheinen tatsächlich nicht mehr als ein Gerücht zu sein. Zwar hatte Tati 1977 als Hommage an Steven Spielbergs Jaws eine kleine zusätzliche Szene in den Film eingefügt und den Schluß mit einer farbigen Briefmarke ergänzt, aber seine Schnittfassung aus den fünfziger Jahren offenbar ansonsten intakt gelassen. Auch die 1953 von der BBFC geprüfte Version entspricht in der Laufzeit fast genau der heutigen Fassung, und der Umstand, daß alle Veröffentlichungen des Films heute praktisch gleich lang sind weist darauf hin, daß es nie eine längere Version des Films gegeben hat.

Les Vacances de Monsieur Hulot brachte in den fünfziger Jahren einen frischen Wind in das europäische Kino, das nach dem zweiten Weltkrieg immer noch dabei war sich zu erholen. Mit Monsieur Hulot hatte Tati endlich sein lang gesuchtes Markenzeichen gefunden, und der nostalgische und etwas wehmütige Blick auf die Kunst des Urlaubens wurde schnell zu einem besonderen Filmklassiker, der auch heute noch frisch und unverbraucht wirkt. Tatis zeitloser Urlaubsort mit all seinen merkwürdigen Touristen könnte heute immer noch genauso wie früher existieren und ist gleichermaßen ein faszinierendes Zeitdokument und ein Film, der der Realität einen Spiegel vorhält. Mit Les Vacances de Monsieur Hulot hatte Tati seinen Ruf als innovativer, aber eigenwilliger Filmemacher entgültig begründet, sein neuer Film öffnete ihm die Möglichkeiten für noch viel größere Projekte.

Die DVD

Les Vacances de Monsieur Hulot wurde bereits 2001 zusammen mit Mon Oncle und Playtime von Criterion in den USA veröffentlicht, verschwand dann aber relativ schnell wegen abgelaufenen Rechten wieder aus dem Handel. Erst drei Jahre später erschien im Januar 2004 dann eine identische Neuauflage, die zum Glück noch bis heute zu haben ist. Inzwischen sind zwar auch in anderen Regionen DVDs des Films erschienen, die alle von ähnlichen Bildmastern abstammen, aber trotzdem ist die Criterion-DVD weiterhin empfehlenswert, wenn man auf der Suche nach einer richtig edlen Veröffentlichung des Films ist.

Criterions Ausgabe von Les Vacances de Monsieur Hulot hat allerdings uncharakteristisch wenige Extras für eine DVD dieses Studios, bringt aber zumindest einen kurzen Essay (auch online auf der Criterion-Webseite verfügbar) in Form eines Faltblatts, ein Intro von Terry Jones und Tatis Kurzfilm Soigne Ton Gauche mit. Ein wundervoll gestaltetes Cover auf Basis eines originalen Postermotivs rundet diese trotz ihres Alters auch heute noch sehr gut gelungene DVD ab. Die Criterion-DVD ist zwar in NTSC codiert, hat aber Regionalcode 0, so daß auch Besitzer von nicht-codefree DVD-Playern zugreifen können.

Cover

Bild

Criterions Transfer von Les Vacances de Monsieur Hulot ist für einen Film vom Anfang der fünfziger Jahre wirklich beeindruckend, hat aber trotzdem ein paar kleinere Defizite. Criterion konnte den Transfer nicht selbst durchführen, weil die besten Kopien des Films in Frankreich lagen und nicht einfach durch die halbe Welt geschickt werden konnten. Deshalb wurde bei Scanlab in Frankreich für Criterion ein neuer Transfer von einem 35mm-Interpositiv erstellt – von welcher Kopiegeneration diese Filmvorlage war, ist nicht bekannt, aber angesichts des nicht ganz perfekten Zustand scheint es keine direkte Kopie des Filmnegativs zu sein.

Diverse kleine Kratzer, Fussel und Laufstreifen fallen ein wenig ins Auge, weil zwar eine physikalische Filmreinigung durchgeführt wurde, aber auf ein ausführliches digitales Cleanup offenbar verzichtet wurde – dabei muß man bedenken, daß es sich um einen sechs Jahre alten Transfer handelt und dies damals noch nicht imnmer üblich war. Wirklich störend wirken diese kleinen Fehler allerdings nur, wenn man sehr genau hinschaut - von größeren Macken bleibt man verschont.

Die Schärfe ist auf einem ganz ordentlichen Niveau, auch wenn das Bild auf den ersten Blick etwas weich aussieht weil keine zusätzliche elektronische Aufschärfung verwendet wurde. Details werden vom Transfer aber nicht verschluckt, und die nur wenig gefilterte Körnigkeit ist noch in einem ganz normalen Maß sichtbar. Etwas unangenehm fällt der nicht ganz stabile Bildstand auf: bei vielen Schnitten geht ein sichtbarer Ruck durchs Bild, der offenbar durch schlechte Klebestellen verursacht wurde und nur durch eine sehr aufwendige und teure digitale Restauration behebbar wäre.

Kontrast und Helligkeit sind sehr gut ausbalanciert und lassen nicht nur schwarz und weiß erkennen, sondern eine riesige Palette von Graustufen, die Tatis Bildkompositionen so detailreich wiedergeben, daß man erst gar keine Farbe vermißt. Der einzige Farbklecks ist die später eingefügte Briefmarke am Schluß des Films, die die einfache Abblendung der früheren Fassungen ersetzt hat. Obwohl Criterion den 87 Minuten langen Film inklusive der Extras auf nur einen DVD-Layer gepreßt hat und den Platz noch nicht einmal ganz ausgenutzt wird, machen sich keine nennenswerten Kompressionsartefakte bemerkbar.

Man könnte durchaus behaupten, daß Les Vacances de Monsieur Hulot nach sechs Jahren einen neuen, noch besser restaurierten Transfer vertragen könnte, aber im Vergleich zu machen anderen älteren Criterion-DVDs hat diese noch eine mehr als akzeptable Bildqualität zu bieten - und irgendwie gehören die wenigen Imperfektionen auch zur nostalgischen Atmosphäre des Films dazu.

Ton

Geradezu fantastisch ist die Tonqualität für einen 55 Jahre alten Film, denn im Gegensatz zu Jour de Fête handelt es sich hier um die ursprüngliche Tonspur und keine später erstellte Fassung. Auch die von Jacques Tati selbst erstellte englische Version hat den Weg auf diese DVD gefunden, allerdings in keiner so guten Qualität wie die französische Tonspur. Auf unnötige Mehrkanal-Upmixes wurde wie bei Criterion üblich verzichtet, so daß beide Tonspuren in ihren ursprünglichen Mono-Abmischungen zu hören sind.

Die französische Originalfassung macht einen ausgezeichneten Eindruck und hat nur wenige altersbedingte Einschränkungen, da für diese DVD sehr gut erhaltene Magnettonspuren zum Einsatz kamen, die unter anderem von Tatis Tochter Sophie restauriert wurden. Frequenzumfang und Dynamik sind nicht beeindruckend hoch, verursachen aber auch keine hörbaren Probleme - insbesondere die Musik kann mit einem anständigen Baß und akzeptablen Höhen aufwarten, während Dialoge und Geräusche den Umständen entsprechend relativ klar und unverzerrt klingen. Störgeräusche sind überhaupt nicht zu hören und auch das Grundrauschen ist auf einem absoluten Minimum, ohne daß die Tonspur den Eindruck machen würde zu stark gefiltert worden zu sein.

Die englische Synchronfassung scheint dagegen von einer Lichttonspur überspielt worden zu sein und hat daher keine so gute Qualität wie die französische Version. Obwohl kaum Rauschen und kein Knistern oder Knacksen zu hören sind und auch ein ganz solider Baß zu hören ist, fallen die Höhen sehr stark ab und die Dynamik ist deutlich eingeschränkter. Der dumpfe Klang längst nicht so gut wie bei der Originalfassung, aber auch nicht so schlecht als daß die englische Version völlig unanhörbar wäre - für eine Lichttonspur ist der Klang sogar ganz akzeptabel.

Beide Tonspuren sind in 1.0 Mono mit der ungewöhnlichen Bitrate von 160 kbit/s codiert worden, die einer Stereo-Spur von 320 kbit/s entsprechen und so eine bestmöglichste Tonqualität bieten. Mitgeliefert werden nur optionale englische Untertitel, die eine Mischung aus Übersetzungen der französischen Tonspur und einer Transkription der englischen Fassung zu sein scheinen.

Bonusmaterial

In den simpel, aber ansprechend gestalteten Menüs befinden sich für eine Criterion-DVD erschreckend wenige Extras, was aber hauptsächlich daran liegt, daß es kaum vorhandenes Material über den Film gibt - die anderen weltweiten Veröffentlichungen bieten aber auch nicht viel mehr Extras.

Das Terry Jones Intro (3:28) ist eine leider viel zu kurz geratene Einleitung des britischen Komikers, der einige interessante Beobachtungen über Les Vacances de Monsieur Hulot und Jacques Tati schildert, die fast den Eindruck machen als ob sie ein Teil einer längeren Dokumentation wären.

Soigne ton Gauche (12:26) ist Rene Clements und Jacques Tatis klassischer Kurzfilm von 1936, in dem Tati als Möchtegern-Boxer mit viel Akrobatik agiert. Zu Les Vacances de Monsieur Hulot hat Soigne ton Gauche keine direkte Beziehung, aber es ist einer der drei Tati-Kurzfilme, deren Rechte Criterion besitzt - L'Ecole des Facteurs befindet sich auf der DVD von Mon Oncle, und Cours du Soir auf der Disc von Playtime.


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