Back to the Future III |
22.12.2002
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Titel |
Back to the Future
III |
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Studio |
Universal / Amblin
(1990) |
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Hersteller |
Universal Home Video (2002) |
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DVD-Typ |
9 (7,94 GB) |
Bitrate |
ø 6,35 max. 9,0 |
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Laufzeit |
118 Minuten |
Kapitel |
20 |
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Regionalcode |
1 (USA/Kanada) |
Case |
Dreifach-Alpha |
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Fernsehnorm |
NTSC |
Mastering |
Deluxe Digital |
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Bildformat |
1.85:1 |
16:9 |
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Tonspuren |
Englisch, Französisch
Kommentar 1+2 |
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Untertitel |
Englisch, Spanisch |
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Freigabe |
Canada PG |
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Extras |
Michael J. Fox - Discusses his experience making the Back to the Future
Trilogy
Hilarious Outtakes - Flubs, bloopers and antics from the films
Audio Commentaries - On all three films by writer/producer Bob Gale
and producer Neil Canton
Live Q&A-Session - On alln three films by director Robert Zemeckis
and writer/producer Bob Gale
Hoverboard Tests - Original "flying skateboards" on-location
road tests
Digitally Remastered - All three films have been completely remastered
in 5.1 digital surround
Making the Trilogy - A rare, behind-the-scenes look at the making
of all three films, including original and new interviews with the cast
and crew
Animated Anecdotes - Hundreds of fun facts and interesting trivia
you can choose to view while watching the films
Music Videos - "Power of Love" by Huey Lewis & the
News and "Doubleback" by ZZ Top
Evolution of the Special Effects - Lucasfilm's Industrial Light and
Magic shows how the films' special effects were developed
Behind-the-Scenes Segments - Designing the DeLorean, Make-Up Tests,
Time Travel, Storyboarding, Production Design and more!
Production Archives - Interactive environment featuring production
photos, original storyboards, conceptual art, props and theatrical marketing
materials |
Allgemeines
Marty McFly reiste mit der fahrbaren Zeitmaschine seines
Freundes Doc Emmet Brown von 1985 nach 1955 , und gefährdete beinahe
seine Existenz, weil er verhinderte daß sich seine Eltern ineinander
verliebten. Zurück in 1985 begleitete er Doc Brown nach 2015, um
seine zukünftigen Familienverhältnisse glattzubügeln. Dort
ging einiges schief, das nur im Jahr 1955 wieder rückgängig
gemacht werden kann. Und jetzt sitzt Marty in 1955 fest, weil Doc Brown
in seiner Zeitmaschine vom Blitz getroffen und verschwunden ist! Direkt
nach dem vermeintlichen Ableben des schrulligen Erfinders bekommt Marty
einen Brief von ihm - Doc Brown wurde ins Jahr 1885 geschubst und lebt
jetzt im wilden Westen! Um Marty dahin zurückzubekommen, wo er hingehört
(1985!), hat der Doc Brown 1885 den beschädigten DeLoren-Zeithüpfwagen
in einer Mine versteckt, den Marty und Doc1955 wieder ausgraben. Dabei
entdecken sie das Grab von Doc Brown, der 1885 kurz nachdem er Martys
Brief schrieb erschossen wurde!
Eigentlich sollte Marty direkt nach 1985 zurückkehren, aber nach
dieser erschreckenden Entdeckung reist er zurück nach 1885, um Doc
Brown zu retten. Bei seiner Ankunft Marty fast von Buford Tannen, einem
Vorfahren vom Familienerzfeind Biff aufgehängt und wird von Doc Brown
in letzter Minute gerettet. Aber der DeLorean wurde bei Martys Ankunft
bei einer Indianerattacke durch einen wohlplatzierten Pfeil des Sprits
beraubt, und da es nun mal im wilden Westen kein Benzin gibt, müssen
Doc und Marty zusehen wie sie das Auto auf 88 Meilen pro Stunde bringen.
Noch mehr Komplikationen ergeben sich dadurch, daß Marty sich mit
Buford Tannen angelegt hat und Doc Brown sich in die Lehrerin Clara verliebt
hat...
Where are you going, back to the future? - No - I've already been there!
Das müssen sich Robert Zemeckis und Bob Gale auch gedacht haben,
als sie den dritten Teil der Back to the Future-Trilogie schrieben
und haben den Traum eines jeden Regisseurs wahr gemacht: einen Western
zu drehen. Genau das ist Back to the Future III, der hauptsächlich
im Hill Valley des vorigen Jahrhunderts spielt und die Gelegenheiten der
Szenerie voll ausnutzt. Die Übertragung der Stadtmerkmale in die
Gründerzeit ist auf eine symbolträchtige Weise gelungen und
auch die 1885er-Charaktere stehen im Einklang mit den restlichen Zeitperioden.
Der letzte Teil der Trilogie ist etwas leiser und nachdenklicher als die
anderen, allerdings gleitet die Liebesgeschichte zwischen Doc Brown und
Clara nicht in Kitsch ab, und auch die "Moral von der Geschicht"
wird nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern
präsentiert. Der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz -
Michael J. Fox und Christopher Lloyd sind zusammen immer für den
einen oder anderen Scherz gut, und die Anspielungen an die ersten beiden
Filme sind sehr zahlreich. Back to the Future III ist ein wirklich
würdiger Abschluß der Trilogie, der zwar viele Storyfäden
zusammenbringt und beendet, aber selbst ein offenes Ende bietet - die
Geschichte der Filme ist zuende, aber der Phantasie ist freiem Lauf gesetzt.
Nicht alle Filme können von sich behaupten, eine so besondere Welt
wie in Back to the Future geschaffen zu haben.
Back to the Future III gibt es weltweit nur zusammen mit den ersten
beiden Filmen in einem Boxset, wobei diese amerikanische Ausgabe mit einer
ganzen Menge mehr Extras als die drei Monate zuvor herausgekommenen RC2-Versionen
bietet. Auch der bei der Erstauflage falsch gesetzte Bildausschnitt wurde
inzwischen korrigiert und die DVDs von Universal auf sehr kulante Weise
auch für internationale Kunden umgetauscht.
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Bild
Obwohl die zweiten und dritten Teile der Back to the
Future-Trilogie im gleichen Jahr mit nur ein paar Wochen Pause dazwischen
gedreht wurden, ist bei den neuen anamorphen Transfern der DVDs eine deutliche
Verbesserung in der Bildqualität sichtbar. Die leichte Körnigkeit
des Filmmaterials, die beiden den ersten beiden Filmen noch sichtbar war,
ist hier nun völlig verschwunden. Wenn hier ein Rauschfilter eingesetzt
wurde, dann ist das ohne sichtbare Nebenwirkungen geschehen und hat die
beeindruckend hohe Schärfe und Detailzeichnung nicht beeinträchtigt.
Das Farbtiming ist ebenfalls hervorragend gelungen und läßt
das Hill Valley von 1885 in seinen ganzen braun-rötlich-erdigen Tönen
erstrahlen, ohne die zwischendurch auftretenden knalligen Farben zu vernachlässigen.
Einige Einstellungen zu Beginn des Films sehen minimal schlechter aus,
aber das liegt nur daran, daß dort Szenen aus den ersten zwei Filmen
verwendet wurden, bei denen offensichtlich ein völlig anderer Typ
von Filmmaterial zum Einsatz kam. Generell ist dieser Transfer ein Meilenstein
gegenüber den früheren Videofassungen.
Auch Back to the Future III ist von den massiven Framingfehlern,
die bei der DVD von Teil 2 aufgetreten sind,
ebenfalls betroffen. Ein Vergleich
zeigt, daß sehr viele Szenen stark aufgezoomt und wesentliche Teile
vom Bild abgeschnitten wurden. Bob Gale erklärte dies in einem Chat
im Januar damit, daß die 1.85:1-Matte auf der gleichen Höhe
wie die in 1.66:1 hart gematteten Special-Effects-Sequenzen gesetzt waren,
und das konnte nicht gutgehen. Dank der Intervention von Bob "I went
ballistic
and came down on everyone at Universal to explain it" Gale und Robert
Zemeckis wurde ein korrigierter Transfer gemacht und die DVDs auf vorbildliche
Weise ausgetauscht.
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Ton
Die englische 5.1-Tonspur dieser DVD befindet sich ungefähr
auf dem gleichen hohen Niveau wie bei Back to the Future II, ist aber
vielleicht noch einen ganz klein wenig besser. Das liegt wahrscheinlich
daran, daß es in diesem Film mehr Gelegenheiten gibt es so richtig
krachen zu lassen, aber der Einsatz der Surroundkanäle ist trotzdem
weitgehend auf leisere Umgebungsgeräusche beschränkt. Alan Silvestris
Musik (mit vielen Zitaten aus klassischen Westernscores) breitet sich
über die vordere Soundstage aus und nimmt auch eine gehörige
Portion der Surroundkanäle in Beschlag. In den Actionsequenzen mischen
sich Soundeffekte, Musik und Dialoge nicht zu einem matschigen Brei, sondern
zu einem eisernen Guß, der beeindruckend realistisch klingt und
eine Menge Spaß macht. Auch hier kann man nicht behaupten, daß
es sich um die modernste aller Soundtracks handelt, aber wenn dieser Film
heute gedreht würde, wäre die Tonspur auch nicht viel anders
abgemischt worden.
Die französische Fassung ist zwar wie die deutsche Tonspur der RC2-DVD
ein Schritt in die richtige Richtung, kann aber auch nicht ganz mit der
englischen Version mithalten - dazu ist der Klang zu dünn und die
Surroundkanäle werden zu sparsam eingesetzt. Die Unsitte, die Tonspur-Umschaltung
per Fernbedienung zu deaktivieren hat auch diese DVD erwischt, aber die
Untertitel lassen sich trotzdem so wechseln.
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Bonusmaterial
Die deutsche DVD von Back to the Future III war
von allen drei Filmen am sparsamsten ausgestattet, aber für die amerikanische
Fassung hat Universal alles zusammengesucht, was noch gefehlt hat. Neben
einem Audiokommentar und vielen anderen Sachen wurde auch das Original-Making-Of
und das Special Secrets of the BTTF Trilogy ausgegraben und damit
das Boxset vollends komplettiert.
Das Making of Back to the Future Part III (7:30) hat auf den RC2-DVDs
noch gefehlt und wurde erst nach deren Veröffentlichung wiedergefunden
- so hat es auf jeden Fall Bob Gale einmal in einem Interview erzählt.
Natürlich handelt es sich hier um das übliche EPK-Making-Of,
das aber immer noch weit über dem heute üblichen Standard liegt
und neben einigen Interviews auch ein paar nirgendwo anderes zu sehenden
Behind-the-Scenes Aufnahmen bietet. Leider läuft die Tonspur hier
nicht ganz synchron zum Bild.
Making the Trilogy - Chapter 3 (16:17) ist der letzte Teil der
eigentlich dreiviertelstündigen neuen Dokumentation von Laurent Bouzereau,
die über ein Mittelmaß nicht hinwegkommt. Zwar wird in den
Interviews viel über die Dreharbeiten erzählt, aber die ernste
und gequälte Art, wie Robert Zemeckis und Bob Gale über das,
was eigentlich ihr Lieblingsprojekt sein sollte, sprechen machen diese
Doku nicht gerade zu einem wirklichen Vergnügen. Einzig Michael J.
Fox ist mit seiner Begeisterung ein Lichtblick.
Das Q&A with Director Robert Zemeckis and Producer Bob Gale bildet
zwar das Schlußlicht der Interviewsessions mit den Filmemachern,
ist aber die interessanteste von allen. In einer knappen halben Stunde
werden hier alle möglichen Fragen zum dritten Film der Back to
the Future-Trilogie beantwortet, und tatsächlich bleibt hinterher
auch nicht mehr viel zu fragen übrig.
Der Feature Commentary with Producers Bob Gale and Neil Canton
ist natürlich szenenspezifisch. Wieder ist Bob Gale derjenige, der
am meisten beisteuert, während Neil Canton nur sehr wenig zu sagen
hat. Bob Gales trockene Art mag zwar auf den ersten Blick langweilig wirken,
aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat bietet diese Kommentarspur
eine Menge Informationen, die sich mehr auf die technischen Aspekte ausrichten
als das Q&A, dafür aber auch wenig Überschneidungen
garantiert.
Auch die dritte DVD der Back to the Future-Box ist wieder mit den
Animated Anecdotes ausgestattet, die weit davon entfernt sind
wirklich interessante Sachen zu bieten, aber wie bei den anderen Filmen
in Zusammenhang mit dem Audiokommentar recht unterhaltsam sind.
Die Deleted Scenes (1:10) bestehen nur aus einer einzigen Szene,
die eine ziemlich drastische Begegnung zwischen Marshall Strickland und
Buford Tannen zeigt und überhaupt nicht zum Ton des Films gepaßt
hat, wie Bob Gale im Audiokommentar der Szene erzählt und
auch gleichzeitig zu Beginn erwähnt, daß dies die einzige Szene
ist, die aus dem dritten Film herausgenommen wurde.
Die Outtakes (1:34) sind im Gegensatz zum zweiten Film wieder etwas
witziger, allerdings hat man das Gefühl, daß es davon noch
viel mehr gibt und Universal hier absichtlich etwas weggelassen hat.
Als Ergänzung der Dokumentation sind hier zwei kurze Featurettes
Designing the Town of Hill Valley (1:07) und Designing the Campaign
(1:17) mit Produzent Bob Gale dabei, der kurz und knapp, aber sehr detailreich
von der Gestaltung der Stadt und der Posterkampagne erzählt.
In den Production Archives ist für jeden etwas dabei. Marty
McFly Photoalbum (34 Bilder) enthält wie auf den anderen beiden
DVDs Fotos der Schauspieler und Crewmitglieder, Behind the Scenes
(20 Bilder) ein paar Aufnahmen von den Dreharbeiten und Production
Design (15 Bilder) einige Konzeptzeichnungen. Ein vom Film unabhänger
Bonus ist The Trilogy: Poster Concepts (25 Bilder) mit einer interessanten
Sammlung von verschiedenen Filmpostern.
Das Music Video - Double Back ZZ Top (4:08) ist clever gemacht
und eine unumgängliche Zugabe, die allerdings nur in VHS-Qualität
zu sehen ist.
Kein Back to the Future-Boxset wäre ohne The Secrets of
the Back to the Future Trilogy (20:39), einem 1990 produzierten und
von Kirk Cameron gehosteten Special, daß schon als Bonuskassette
beim englischen Widescreen-Boxset dabei war, komplett. Die Mischung aus
Making-Of und Werbetrailer hat einen unverkennbaren 80er-Jahre-Charme,
enthält aber sogar einen Blick in die Deleted Scenes.
FAQ's about the Trilogy bietet auf 47 Bildschirmseiten ausführliche
Antworten von Robert Zemeckis und Bob Gale auf Fragen zu den drei Filmen,
die ständig gestellt werden und hier nun ein für alle Male von
offizieller Seite aufgeklärt werden.
Der Trailer (2:06) ist eine erweiterte Fassung des Teasers, der
am Schluß von Back to the Future II zu sehen ist und ist
deshalb interessant, weil ein paar nicht im Film vorhandene Einstellungen
zu sehen sind. Abgelegt in 1.33:1 und Stereo-Ton ist die Qualität
natürlich nur auf VHS-Niveau, wie das mit Trailern aus dieser Zeit
meistens so ist. Der Universal Studio Theme Parks Trailer (0:58)
ist auch wieder mit auf dieser DVD.
Cast & Filmmakers enthält wieder einige Biographien von
Schauspielern und Filmemachern, außerdem gibt es wieder reichliche
Production Notes, die weit über das hinausgehen, was im Booklet
zu lesen ist.
Wie auf den anderen beiden DVDs des Sets ist auch hier wieder der Trailer
für die Total-Axess DVD-ROM-Features und die Recommendations
dabei.
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