Chasing Amy
Cover

00.00.2002

Titel Chasing Amy
Studio Miramax / View Askew (1996)
Hersteller Criterion Collection / Alliance Atlantis (2000)
DVD-Typ 9 (7,82 GB) Bitrate ø 6,15 max. 9,0
Laufzeit 113 Minuten Kapitel 25
Regionalcode 1 (Kanada) Case Amaray I
Fernsehnorm NTSC
Bildformat 1.85:1 (Cover)
1.74:1 (wirklich)
16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround Englisch
Untertitel Englisch
Freigabe Canadian Home Video Rating
Extras • Widescreen digital transfer, supervised by cinematographer David Klein and enhanced for 16x9 televisions
• Discrete 5.1 channel Dolby Digital soundtrack
• New video introduction to the DVD edition from director Kevin Smith
• Screen-specific audio commentary by Kevin Smith, producer Scott Mosier, actors Ben Affleck and Jason Mewes, associate producer Robert Hawk, Miramax executive Jon Gordon, and View Askew historian Vincent Pereira
• Ten deleted scenes, plus outtakes
• Trailer
• Special video introductions from the cast and crew
• The Askewniverse Legend: a guide to the cnaracters in the "New Jersey Trilogy"

Allgemeines

Bild

Ursprünglich sollte Chasing Amy aus künstlerischen Gründen auf 16mm gedreht werden, wegen des größeren Budgets hat sich das ViewAskew-Team dann aber für 35mm entschieden - nur um dann letztendlich doch auf Super16 zu drehen, weil doch das Budget gekürzt wurde. Dieser Transfer wurde von Buena Vista für Criterion von einem 35mm-Interpositiv gemacht - aber nicht unter der Aufsicht von Kameramann David Klein, auch wenn dies auf der Hülle vermerkt ist. Klein hatte zwar den Transfer der Laserdisc überwacht, aber für den DVD-Transfer wurde er nicht hinzugezogen und prompt ging etwas schief: in einigen Szenen wurde der Bildausschnitt falsch gesetzt. Welche Szenen das exakt sind, ist nie geklärt worden, aber besonders bei 0:39:30 fallen die abgeschnittenen Köpfe besonders auf.
Die Bildqualität ist durch die Einschränkungen der Filmvorlage keine große Sensation. Das beste sind die kräftigen Farben, deren Eindruck aber durch die stellenweise stark auftretende Körnigkeit des Filmmaterials getrübt wird. Manche Szenen grieseln dank eines Rauschfilters kaum, andere dagegen beinahe so stark wie man es bei Clerks ständig sehen kann - das trifft besonders auf helle Flächen zu. Die meiste Zeit über ist die Filmvorlage sauber mit nur wenigen Fusseln oder Dropouts, aber im letzten Drittel des Films treten sie so gehäuft aus, daß man denken könnte dieser Transfer wäre aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt worden. Während des Abspanns fällt außerdem auf, daß das Bild etwas schief zu stehen scheint. Dieser Transfer ist einer Criterion-DVD eigentlich nicht würdig, aber man muß dazu sagen daß Criterion keinerlei Einfluß auf die Bildqualität hatte, da BuenaVista den Transfer selbst durchgeführt hat.

Ton

Auch die Tonspur ist nur mittelmäßig spektakulär - obwohl es sich um eine 1:1-Umsetzung des sechsspurigen Dolby-Digital-Printmasters handelt, hört sich diese Soundtrack viel zu laut und aufdringlich und läßt gleichzeitig einen ausgewogenen Klang vermissen. Die Musik ist das einzige, was von den Surroundlautsprechern Gebrauch macht, denn Dialoge und Geräusche sind in einem sehr konventionellem Mix auf den Center beschränkt - und das, obwohl sich die eine oder andere Gelegenheit zu einem Surround-Einsatz bietet. Außerdem klingen die Stimmen oft topfig, undeutlich und passen nur schlecht in das sonstige Klangbild der Tonspur hinein. Nach der exzellenten Tonspur von Mallrats ist diese DVD eine ziemliche Enttäuschung.

Menü & Specials

Hier kommen wir zu dem, was diese DVD wirklich lohnenswert macht - dem Bonusmaterial. Größtenteils von der 1997er Criterion-Laserdisc übernommen war die Chasing Amy-DVD 2000 die dritte Special-Edition eines Films von Kevin Smith.

Criterion-Menüs sind meistens sehr schlicht aufgemacht, aber auch hier hat sich die ganz besondere ViewAskew-Note breitgemacht. Diese Menüs sind vollständig animiert und mit Dialogfetzen und Musik unterlegt - das einzige Manko ist, daß sie nur in 4:3 gestaltet wurden.

Das Bonusmaterial beginnt mit einem dreiminütigen Intro von Kevin Smith, in dem er sich für eine Äußerung auf der Kommentarspur entschuldigt: dort ist am Anfang ein deutliches "Fuck DVD!" zu hören - aufgenommen wurde der Kommentar 1997, als das Rennen zwischen DVD und Laserdisc noch nicht entschieden war - damals waren die ViewAskewnianer noch eingefleischte Laserdisc-Fans, was sich aber spätestens nach der Mallrats-DVD von 1999 geändert hat.

Commentary eigene Chapter
Trailer 4:3
Deleted Scenes 10+ Outtakes, witziges Intro im Menü, Intros (PhoneIn)
ColorBars ViewAskew-Style

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