Star Trek First Contact
Cover

00.00.2002

Titel Star Trek First Contact
Studio Paramount Pictures (1996)
Hersteller Paramount Home Video (1998)
DVD-Typ 9 (4,29 GB) Bitrate ø 5,12 max. 9,0
Laufzeit 111 Minuten Kapitel 31
Regionalcode 1 (USA/Kanada) Case Amaray II
Fernsehnorm NTSC
Bildformat 2.35:1 16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround 448 kbit/s Englisch 2.0 Surround 192 kbit/s Englisch, Französisch
Untertitel Englisch, Spanisch
Freigabe MPAA PG-13
Extras • Theatrical & Teaser Trailer

Allgemeines

Nach dem leicht mißglückten Kin-Debüt der TNG-Crew in Generations wiederholte sich in First Contact die Ereignisse der früheren Filme: der Schauspieler des ersten Offiziers avanciert zum Regisseur. Mit Star Trek III und IV rettete Leonard Nimoy die Startrek-Filme, mit First Contact und Insurrection schaffte das Jonathan Frakes mit tatkräftiger Unterstützung seiner Kollegen.
First Contact erschien zum Ärger vieler in England erst Monate nach der deutschen Veröffentlichung auf VHS. In einer Zeit, in der DVD-Player noch nicht so weit verbreitet waren, war es ein echtes Problem an die Originalversion des Films heranzukommen. Im Herbst 1997 erschien der Film dann als Bestandteil einer 8-Filme-Box, aber die einzelne Kassette ließ noch bis zum Frühjahr auf sich warten, die dann etwa gleichzeitig mit dieser DVD erschien. 2000 erschien dann auch eine deutsche DVD, die allerdings auf einem eigenen Master basiert und ein paar Fussel und Dropouts mehr auf der Vorlage als die US-Version hat. Ich habe mich deshalb für die US-Version entschieden, die trotz der niedrigeren NTSC-Auflösung immer noch eine fantastische Bildqualität hat.

Bild

Ein meisterhafter Transfer von Paramount, genau so wie es sich für einen neueren Film gehört. Die Vorlage ist blitzblank und frei von Beschädigungen. Einige weiß aufblitzende Dropouts entpuppen sich bei näherer Betrachtung als Teil des Films, wie z.B. die Positionslichter der Enterprise oder diverse Lämpchen am Borg-Equipment. Die einzigen wirklichen Fussel auf der Vorlage sieht man ganz am Anfang lediglich auf dem Paramount-Logo.
Der anamorphe Transfer gehört zu einem der schärfsten und detailreichsten, die ich bisher gesehen habe. Das Bild wirkt geradezu lebendig und springt förmlich aus dem Fernseher - dieser Transfer hat Referenzqualität.

Ton

Schon der Surround-Downmix der 5.1-Spur hört sich noch aktiver und räumlicher an, als ich aus dem Kino in Erinnerung habe. Die Rearkanäle werden fast den ganzen Film über für Umgebungsgeräusche und Effekte auf eine sehr natürliche Weise eingesetzt, die den Zuhörer gekonnt umschließen. In den vielen Borg-Szenen wirkt dieser Soundtrack fast schon unheimlich. Jerry Goldsmiths Musik, eine der besten der Startrek-Filme, ist auch sehr effektvoll abgemischt und nutzt die vordere Soundstage voll aus.
Die ebenfalls enthaltene Stereo-Surround-Spur klingt gegenüber dem Surround-Downmix der 5.1-Spur weniger räumlich und kräftig. Die Tonspuren lassen sich leider nicht über die Fernbedienung umschalten. Außerdem startet die DVD standartmäßig mit der Surround-Spur, so daß man sich erst durch die Menüs klicken muß bevor man die 5.1-Spur hören kann.

Menüs & Extras

Mit diesem Menüdesign hat sich Paramount wirklich keine Krone verdient, genausowenig mit dem sogenannten Bonusmaterial. Mehr als den Teaser und den Kinotrailer in nicht anamorphem 1,85:1 und Surround gibt es leider nicht. Wenigstens ein Making-Of hätte man an dieser Stelle schon erwarten können, zumal das bei ST9 ja auch mit auf der DVD war.

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