Back to the Future
Cover

4.10.2002

Titel Back to the Future (Zurück in die Zukunft)
Studio Universal / Amblin (1985)
Hersteller Universal Home Video (2002)
DVD-Typ 9 (7,68 GB) Bitrate ø 6,96 max. 9,5
Laufzeit 111 Minuten Kapitel 20
Regionalcode 2 (Deutschland) Case Custom-Digipack
Fernsehnorm PAL Mastering Ritek
Bildformat 1.85:1 16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround 384 kbit/s Englisch, Deutsch DTS 5.1 Surround 754,5 kbit/s Deutsch
Untertitel Englisch, Deutsch, Hebräisch
Freigabe FSK 12
Extras • Making of "Zurück in die Zukunft"
• Entstehung der Trilogie - Teil 1
• Aktueller Audio-Kommentar mit Regisseur/Autor Robert Zemeckis & Produzent/Autor Bob Gale
• Witzige Outtakes
• Unveröffentlichte Szenen
• Make-Up-Tests
• Wusstest du das? Universals animierte Anekdoten
• Produktionsarchiv: Fotografien, Original-Storyboards & Requisiten
• Vergleich: Vom Storyboard zum Film
• Original Kinotrailer

Allgemeines

Marty McFly (Michael J. Fox) ist eigentlich ein ganz normaler amerikanischer Teenager, der so seinen Streß mit seinen Eltern (Lea Thompson und Cris Glover), mit der Schule und anderen Dingen hat, die sich mit dem Leben in der Kleinstadt Hill Valley so ergeben. Das einzig ungewöhnliche in Martys Leben ist die Bekannschaft zu dem verschrobenen Erfinder 'Doc' Emmet Brown (Christopher Lloyd). Mitten in der Nacht auf einem Parkplatz eröffnet Doc Brown Marty, daß er sein Lebenswerk fertiggestellt hat: eine Zeitmaschine, praktischerweise in Form eines schicken DeLorean-Sportwagens. Der fährt zwar mit normalem Benzin, aber der Fluxkompensator der Zeitmaschine braucht eine Ladung Plutonium für jeden Trip. Den strahlenden Sprit hat Doc Brown von Terroristen gestohlen, die sich von ihm eine Bombe bauen lassen wollten. Gerade als er sich auf eine Reise in die Zukunft machen will, kommen die Terroristen dazwischen, erschießen Doc Brown und sind auch hinter Marty her, dessen einzige Fluchtmöglichkeit der DeLorean ist. Während der Verfolgungsjagt aktiviert Marty versehentlich die Zeitmaschine, und als er auf 88 Meilen pro Stunde kommt, wird er dreißig Jahre in die Vergangenheit befördert. Marty stolpert durch seine Heimatstadt, wie er sie noch nie gesehen hat und läuft zufällig seiner zukünftigen Mutter über den Weg, die sich heftig in ihn verliebt - sehr zur Bestürzung des 1955er Doc Brown, der zuerst gar nicht glauben kann daß er wirklich eine Zeitmaschine bauen wird, aber schließlich Marty wieder zurück in die Zukunft bringen muß. Aber was ist schwieriger, die 1.21 Gigawatt für die Zeitmaschine zu generieren oder Martys Eltern miteinander zu verkuppeln?

Back to the Future ist neben The Time Machine der bekannteste Zeitreise-Film der Kinogeschichte und einer der erfolgreichsten Kinoüberraschungen der achtziger Jahre gewesen. Entstanden in den Köpfen von Robert Zemeckis und Bob Gale machte die Geschichte um den zeitreisenden Teenager mehrere Metarmorphosen durch, bis 1985 die Dreharbeiten unter der Schirmherrschaft von Universal und Steven Spielbergs neuer Produktionsfirma Amblin begannen. Obwohl unter großem Zeitdruck gearbeitet wurde und Hauptdarsteller Michael J. Fox gleichzeitig die TV-Serie Famliy Ties drehte, gelangen Robert Zemeckis und Bob Gale ein Geniestreich. Back to the Future wird oft als Science-Fiction-Film mit vielen Effekten bezeichnet, aber iin Wirklichkeit entsteht die Faszination des Films durch das clevere Drehbuch, die engagierten Schauspieler und den mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kulissen. Die Geschichte verliert sich nicht in technischen Einzelheiten, sondern beschäftigt sich auf humorvolle Weise mit den Nebenwirkungen einer Zeitreise. Die Begegnung mit den eigenen Eltern in der Vergangenheit und der
kulturellen Unterschiede geben in Back to the Future Gelegenheit für viele kleine Anspielungen und Parodien auf den amerikanischen Way of Life. Obwohl der Film nun schon 17 Jahre alt ist, wirkt er ironischerweise bis auf wenige Ausnahmen fast zeitlos und nicht wie ein Relikt aus den achtziger Jahren. Back to the Future ist perfekte, intelligente Kinounterhaltung wie sie im Buche steht.

Eigentlich sollte die Back to the Future-Trilogie schon 1997 als eine der ersten DVDs erscheinen, aber dazu ist es nie gekommen. Fünf Jahre später - schon beinahe eine Zeitreise-Geschichte für sich - ist es nun so weit, aber ganz so einfach wie man sich das vorgestellt hat, ist die Veröffentlichung doch nicht geworden. Ursprünglich sollte es eine weltweit gleichzeitige Release im Sommer 2002 geben, aber Universal bekam angeblich zeitliche Probleme bei der Zusammenstellung des Bonusmaterials. Letzendlich wurde entschieden, die DVDs zuerst in Australien und Deutschland mit dem bisher vorhandenen Extras herauszubringen und die Veröffentlichung der amerikanischen und englischen DVDs auf Dezember zu verschieben, um mehr Bonusmaterial zusammenzustellen. Die deutschen DVD-Käufer sind also wieder einmal angeschmiert worden, und obwohl die deutsche Back to the Future-Trilogie-Box eine hervorragende Bild- und Tonqualität bietet, ist das Bonusmaterial sehr enttäuschend. Angesichts des niedrigen Preises von ca. €15 pro Film lohnt sich ein Kauf des deutschen Boxsets aber dennoch, wenn man einfach nur die Filme in optimaler Qualität genießen will.

Obwohl ich mir im Dezember höchstwahrscheinlich auch die amerikanische DVD zulegen werde, konnte ich als großer Back to the Future-Liebhaber nicht an der deutschen Box vorbeigehen. Die Verpackung ist hervorragend gelungen - das dreiteilige Digipack in einem stabilen Schuber fallen im DVD-Regal sofort ins Auge. Ein wenig Unsinn hat Universal aber doch veranstaltet: das rückseitige Cover wurde in letzter Minute mit einem Aufkleber korrigiert, und das Booklet wird von einem schwarzweißem Hinweiszettel begleitet - alles das nur, weil vollmundig zehn statt fünf Stunden Bonusmaterial versprochen wurden. Trotz dieses fast schon amüsanten Fehlers sind die DVDs natürlich technisch einwandfrei. Back to the Future I gibt es auch als einzelne DVD, den zweiten und dritten Film aber nur in der Trilogie-Box.

Diese Kritik bezieht sich nur auf Back to the Future, Back to the Future II und Back to the Future III sind in separaten Kritiken untergebracht.

Bild

Ausgestattet mit einem nagelneuen anamorphen Transfer im 1,85:1-Originalformat kann man Back to the Future auf dieser DVD endlich in optimaler Bildqualität genießen. Universal hat es geschafft, eine bemerkenswert intakte Filmvorlage aufzutreiben, die von fast allen Fusseln und Kratzern befreit wurde. Allerdings ist den ganzen Film hindurch eine gewisse Körnigkeit präsent, die aber am damals verwendeten Filmmaterial liegt und hier wegen der Gleichmäßigkeit überhaupt nicht negativ auffällt. Zum Glück wurde ein Rauschfilter hier auch nur äußerst sparsam und ohne Nebenwirkungen eingesetzt. Die Schärfe ist erstaunlich gut, kann aber durch das Quellmaterial bedingt nicht auf dem gleichen Level wie ein ganz neuer Film sein. Trotzdem lassen sich auf dieser DVD viele Details erkennen, die früher immer verborgen blieben - mit Hilfe der Pausenfunktion des Players kann man hier viele Sachen entdecken. Farblich sieht dieser Transfer wie neu aus, was man von den früheren Versionen nicht behaupten konnte: entweder waren die Farben zu blaß oder zu kräftig, aber hier ist erstmals die richtige Balance gefunden worden. Kontrast und Helligkeit sind ebenfalls gut ausgeglichen, was besonders den vielen dunklen Szenen zugute kommt, in denen man endlich alles erkennen kann. Die Kompression ist dank der sehr hoch angesetzten Bitrate völlig problemlos, Artefakte treten überhaupt nicht auf. Allerdings ist der Layerwechsel ungünstig positioniert und kann im ungünstugsten Fall zu einem kurzen Ton-Aussetzer führen.

Interessant ist, daß dieser Transfer gegenüber den früheren Widescreen-Videofassungen komplett neu geframet wurde und an vielen Stellen einen etwas anderen Bildausschnitt zeigt - meistens ist sogar an den Seiten mehr sichtbar. Insgesamt habe ich den rein subjektiven Eindruck, daß die Bildkomposition nun viel intakter und natürlicher wirkt.
Universal wandelt auf den Pfaden von Warner, die dieses Jahr schon ähnlich herrlich aussehende DVDs von Filmen wie Innerspace und Gremlins herausgebracht haben - besser könnte es mit Back to the Future gar nicht geklappt haben.

Ton

Akustisch wurde für die neuen Back to the Future-DVDs natürlich auch eine ganze Menge unternommen. Die ursprüngliche Dolby-Stereo-Fassung wurde selbstverständlich in einen Dolby-5.1-Mix "umgewandelt" - diese Neuabmischung einen Upmix zu nennen, wäre eine haushohe Untertreibung, denn die englische Fassung wurde komplett neu von den Original-Tonelementen aufgebaut. Dabei wurde vor allem die Musik inklusive der Songs viel breiter und raumfüllender abgemischt, aber auch viele Soundeffekte und die Dialoge wurden enorm verbessert. Obwohl Back to the Future ein recht dialoglastiger Film ist, wird von diesem neuen Mix in manchen Szenen ein realistischer Raumklang erzeugt, ohne wie in den Actionsequenzen mit direkten Effekten um sich zu werfen. Die Szenen in Lou's Cafe und beim Tanz in der Turnhalle bieten nicht nur durch die Musik eine bessere Atmosphäre als in den früheren Versionen. Das einzige, was man dieser Tonspur vorwerfen kann, ist ein leichter Mangel im Baßbereich, der den Klang einen Hauch zu dünn erscheinen läßt.
Die deutsche Fassung ist hier ebenfalls als Dolby-5.1-Version vorhanden, aber dahinter verbirgt sich eine Mogelpackung - mehr als eine aufgeblasenes Stereo-Surround ist das nicht. Der Klang ist insgesamt viel muffeliger und dumpfer, außerdem bleiben die Surroundkanäle komplett stumm - von Räumlichkeit ist da keine Spur vorhanden, das Geschehen spielt sich ausschließlich auf der vorderen Soundstage ab.Eine große Enttäuschung, denn rein sprachlich ist die deutsche Übersetzung gar nicht mal so schlecht und dürfte für viele Nostalgiewert haben. Die deutsche DTS-Tonspur habe ich mir wegen fehlendem Equipment nicht angehört, aber wenn die Dolby-Digital-Version ein Indikator ist, dürfte sich dahinter auch nichts viel besseres verbergen.
Die Dolby-Digital-Tonspuren sind beide aus Platzgründen nur mit 384 kbit/s codiert worden. Leider ist die Umschaltung der Tonspuren über die Fernbedienung gesperrt, wie das bei den meisten Universal-DVDs mit DTS-Ton der Fall ist. Eine Tonhöhenkorrektur wurde leider auf keiner der Tonspuren durchgeführt, so daß man mit den Auswirkungen des 4%-PAL-Speedups leben muß. Die englischen Untertitel sind eigentlich für Gehörlose und setzen jedes Geräusch in Text um, während die deutschen Untertitel nicht zur Synchronfassung passen, sondern eine Übersetzung der englischen Version sind.

Bonusmaterial

Lange bevor die ersten Back to the Future-DVDs erschienen, kochte die Gerüchteküche auf Hochtouren und die Angaben über mögliches Bonusmaterial überschlugen sich. Mitte 2002 wurde die Situation etwas klarer: die deutschen und australischen DVDs erschienen zwar im September, bekommen aber gegenüber den im Dezember erscheinenden englischen und amerikanischen DVDs weniger Extras! Die Features der US-Version sind inzwischen bekannt - es wird sich dabei um einen zusätzlichen Audiokommentar mit Bob Gale und Neil Canton, mehr Deleted Scenes mit eigenem Audiokommentar und einigen anderen Sachen handeln, die auf den ersten Blick das hier vorliegende Material ergänzen und aus der DVD das machen, was der Film eigentlich verdient hat. In Deutschland muß man sich aber mit einer eher schlechten Ausbeute begnügen.

Über das Menüdesign der Back to the Future-DVDs ist viel spekuliert worden, aber letztendlich stellt sich heraus daß es gar nicht so spektakulär geworden ist, wie man es eigentlich hätte erwarten können. Wirklich animiert sind diese Menüs nämlich nicht - die Übergänge bestehen aus simplen Filmausschnitten, und die Hintergründe der Menüs sind alle Standbilder aus dem Film, über die in fast amateurhafter Weise die Menüpunkte gesetzt wurden. Lediglich das Hauptmenü wurde notdürftig animiert, und das einzig erfreuliche ist die Idee, das Rathaus der verschiedenen Zeitperioden als zentralen Punkt für alle drei DVD-Menüs zu verwenden. Trotzdem hat diese DVD ein so schluderiges Design nicht verdient.

Der sogenannte Audiokommentar ist nicht szenenspezifisch und hat die Bezeichnung "Kommentar" eigentlich nicht verdient, denn hierbei handelt es sich um eine Art Interview mit Robert Zemeckis und Bob Gale, das nach einer Aufführung des Films in der Universität von Südkalifornien von DVD-Produzenz Laurent Bouzereau veranstaltet wurde. Die "beiden Bobs" sind nicht mit besonderer Begeisterung bei der Sache und beantworten die Fragen immer sehr ungenau, und wirklich neues was man noch nie woanders gehört hat, erfährt man hier überhaupt nicht. Worin Zemeckis und Gale aber Meister sind, ist über das niedrige Budget und einige Darsteller zu jammern. Gerade deswegen hinterläßt dieses Interview einen sehr zwiespältigen und unbefriedigenden Eindruck. Auch enttäuschend ist, daß diese Kommentarspur nach 95 Minuten endet und die letzte Viertelstunde ungenutzt bleibt. Praktisch alles, was hier erwähnt wird, ist auch in der einen oder anderen Form in den Dokumentationen drin, so daß sich hier ungewöhnlich viel überschneidet. Das ganze dann auch noch als Audiokommentar zu verkaufen, ist einfach kein guter Stil - "A Conversation with..." wäre eine bessere Bezeichnung gewesen.

Die Animated Anecdotes sind eine einfache Untertitelspur, die mit animierten Grafiken ergänzte Fakten über den Film enthält. Diese bewegen sich zwischen völlig offensichtlichen Dingen über direkte Auszüge aus dem Trivia-Eintrag in der IMDB bis zu ständigen "XXX was played by YYY who also starred in ZZZ"-Anmerkungen. Für Neulinge ist das bestimmt ganz interessant, aber echte Fans dürften da nur Langeweile bekommen.

Das Making of Back to the Future (14:24) ist eine TV-Produktion von 1985, die eigentlich nur zu Werbezwecken diente, aber sich gegenüber dem, was sich heute so Making-Of nennen darf positiv abhebt. Die Interviews mit Robert Zemeckis, Bob Gale, vielen Schauspielern, Crewmitgliedern und sogar Steven Spielberg werden von einer Menge von Behind-the-Scenes-Aufnahmen ergänzt. Darunter sind auch einige sehr seltene Sachen zu sehen, unter anderem auch der Beginn eines im Film überhaupt nicht vorhandenen alternativen Gitarrensolos zu Johnny B Goode und mehr von Huey Lewis Cameo.

Making the Trilogy Chapter I
(15:29) ist der erste Teil einer neuen, von Laurent Bouzereau speziell für die DVDs produzierten Dokumentation. Robert Zemeckis, Bob Gale und Michael J. Fox erzählen in neuen Interviews vom Ursprung der Idee, den ersten Anfängen und den schwierigen Beginn der Dreharbeiten. Leider sind weder Christopher Lloyd noch Lea Thompson dabei, und inhaltlich wird auch nur an der Oberfläche gekratzt. Gegenüber dem Making-Of ist hier nicht viel neues zu erfahren, und für eine richtige Retrospektive ist die Laufzeit viel zu kurz. Dazu werden auch noch viel zu viele Filmausschnitte gezeigt und alles andere Bildmaterial vom Set wurde dem Making Of entnommen.

Die Outtakes (2:44) sind eigentlich ein Gag-Reel, das aus einigen verpatzten, aber auch alternativen Szenen besteht deren Inhalt ich hier jetzt nicht näher erwähnen werde um die Überraschung nicht zu verderben.

Die Deleted Scenes (8:49) dürften teilweise noch aus dem Featurette Secrets of the BTTF Trilogy (was leider auf dieser DVD nicht dabei ist) bekannt sein. Pinch me, Doc's Personal Belongings, She's Cheating, Darth Vader Extended Version, Hit me George, You got a Permit? und The Phone Booth sind hier das erste Mal in voller Länge und wie die Outtakes auch ins richtige Format gemattet zu sehen. Außerdem sind einige Sequenzen durch Material aus dem fertigen Film ergänzt worden, um den Kontext besser erkennen zu lassen - das bringt natürlich einen deutlichen Sprung in der Bildqualität mit sich, denn die Deleted Scenes stammen offenbar von VHS-Kopien eines angekratzten Workprints und sind daher auch nicht anamorph. Das Aussehen ist hier aber nicht so wichtig, denn Spaß machen diese Szenen auf jeden Fall.

Original Makeup-Tests (2:17) sind Testaufnahmen von Christopher Lloyd, Thomas F. Wilson und Lea Thompson in einer frühen Makeup-Version, die besonders bei Doc Brown stark von dem im Fim verwendeten abweicht.

Storyboard to Final Feature Comparisons - zwei dieser in letzter Zeit stark in Mode gekommenen Storyboard-Vergleiche der Szenen Skateboard Chase (1:40) und Clocktower Sequence (5:01). Das ganze wird als Splitscreen präsentiert, aber die Storyboards sind ziemlich grob gezeichnet und stimmen nur selten wirklich mit dem laufenden Filmbild überein.

Die Production Archives wirken in den Menüs recht unscheinbar, aber dahinter verbirgt sich eine erfreulich große Sammlung von Fotos, Bildern und Konzeptzeichnungen. Marty McFly Photo Album besteht aus 78 Bildern nicht nur von Michael J. Fox, sondern auch von Christopher Lloyd, Lea Thompson, Crispin Glover und vielen anderen Nebendarstellern. Dabei handelt es sich nicht nur um einfache Standbilder, die aus dem Film entnommen wurden, sondern um richtige Fotos vom Set. Behind-the-Scenes Photographs enthält 24 Bilder von dem, was hinter der Kamera so vor sich ging, während die 35 Konzeptzeichnungen in The Delorean Designs alle Autofans besonders begeistern dürfte. Time Travel Designs zeigt in 19 Bildern, wie sich die Zeichner die Effekte der Zeitreise vorgestellt haben.
Die Bilder sind alle selbstablaufend und wechseln alle zehn Sekunden, man kann sie aber auch mit der Skip-Taste selbst weiterschalten. Wem die Bildergallerien auf einem 4:3-Fernseher zu klein erscheinen, der kann seinen DVD-Player in den Pan&Scan-Modus schalten, dadurch werden die Bilder ohne Verlust an den Seiten vergrößert.

Zu guter letzt wurde natürlich auch der Trailer (1:19) nicht vergessen, der hier in 1.33:1 und Mono-Ton abgelegt wurde. Bemerkenswert ist, daß diese Trailer keine Szenen des Films enthält, sondern völlig separat gedreht wurde.


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