Monty Python's The Meaning of Life [Special Edition]
Cover

19.04.2004 #257

Titel Monty Python's The Meaning of Life
Studio Universal Pictures / Celadine Films (1983)
Hersteller Universal Home Video (2003)
DVD-Typ 2x9 (6,14 & 7,17 GB) Bitrate ø 6,89 max. 9,5
Laufzeit 107 Minuten Kapitel 32
Regionalcode 1 (USA/Kanada) Case Amaray Doppel III
Fernsehnorm NTSC Mastering Sony/Technicolor
Bildformat 1.85:1 16:9 yes
Tonspuren Dolby Digital 5.1 Surround 384 kbit/s Englisch 2.0 Mono 192 kbit/s Französisch 2.0 Surround 192 kbit/s Kommentar Dolby Digital 5.1 Surround 754,4 kbit/s Englisch
Untertitel Englisch, Französisch
Freigabe MPAA R / Canada R
Extras Disc 1 Special Features
• Eric Idle Introduction
• Hilarious Feature Commentary with Terry Jones and Terry Gilliam
• Soundtrack for the Lonely: A Soundtrack for people watching at home alone
• Director's Cut with 3 Deleted Scenes
Disc 2 Special Features
• The Meaning of Making The Meaning of Life
• Educational Tips to prepare you for Life in the Real World
• Un Film de John Cleese: A new trailer for the John Cleese Version of the Film
• Remastering a Masterpiece: How to revive an old Master
• Song and Dance: A featurette about 2 of the Film's Musical Numbers
• Songs Unsung: Alternate Versions of the Original Songs
• In your Face Promotional Material: Selling The Meaning of Life
• Virtual Reunion: The Pythons together again
• What Fish Think: Go onto the Minds of Fish
• The Snipped Bits: Deleted Scenes
DVD-ROM Features
• The Screenplay
• The Lost Scenes
• The Song Sheets
• The Fat Recipes

Allgemeines

Kurz nach der Premiere und dem überraschenden Erfolg von Life of Brian war den Monty Pythons klar, daß ein weiterer Kinofilm unausweichlich war. Aber erst einmal gingen Graham Chapman, John Cleese, Michael Palin, Terry Gilliam und Terry Jones getrennte Wege und ihren eigenen Projekten nach, jedoch nicht ohne zwischendurch Material für ein neues Python-Filmprojekt zu sammeln. Zuerst galt es jedoch den Film zu finanzieren, was diesmal nicht mehr mit privaten Investoren wie bei Life of Brian möglich war - man mußte also ein großes Studio für den neuen Monty-Python-Film begeistern. Das gelang erstaunlicherweise nur mit der Hilfe eines kleinen Gedichts, noch bevor es überhaupt den Ansatz eines Drehbuchs gab: Universal ließ sich davon überzeugen und sicherte ein Budget von neun Millionen Dollar zu - fast doppelt so viel wie bei Life of Brian.

Die Vorbereitungen zu Meaning of Life begannen für die sechs Pythons wie immer mit dem üblichen Problem, gemeinsame Zeit zum Schreiben des Drehbuchs zu finden. Zwischendurch wurde geschrieben, Ideen gesammelt und verworfen, und auf dem Weg zu einem gemeinsamen Arbeitsurlaub in Jamaica stellten die Pythons fest, daß ihr bisheriges Drehbuch zu chaotisch und durcheinander war um zu funktionieren. Mehrere Tage gemeinsame Arbeit verliefen ergebnislos, und kurz bevor die Pythons dabei waren alles hinzuschmeißen, hatte einer von ihnen die goldene Idee vom Sinn des Lebens. Es sollte schon von Anfang an eine Art Sketch-Film werden, aber nachdem nun die Struktur klar war, konnte das Drehbuch entstehen.

Erfahren durch die Dreharbeiten von Life of Brian wurde wieder Terry Jones die Regie anvertraut - mit einer Ausnahme: Terry Gilliam, der inzwischen mit Jabberwocky und Time Bandits zwei eigene Filme gedreht hatte, war mit ein wenig Zeichentrick und ein paar Rollen nicht zufrieden und überredete seine Kollegen dazu ein ganzes Segment des Films selbst drehen zu dürfen. The Crimson Permanent Assurance war ursprünglich als kleines Fünf-Minuten-Stück geplant, aber während die anderen Pythons ihre Sketche drehten, wuchs der Film im Studio nebenan unter der Leitung von Terry Gilliam immer mehr, bis zum Schluß ein über viertelstündiges und extrem teures Etwas daraus wurde. Schließlich wurde entschieden, die Crimson Permanent Assurance als Kurzfilm vor Meaning of Life zu stellen, der im eigentlichen Film noch einmal kurz einen Gastauftritt hat.

Neben Terry Gilliams gigantischem Kurzfilm sah der Rest des Films fast schon wie eine Fernsehsendung aus - einige Szenen wurden mit geringem Aufwand gedreht, aber anderes sprengte sogar für Monty-Python-Verhältnisse den Rahmen einer kleinen Produktion. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Musiknummern gewidmet, die perfekt durchchoreographiert wurden - so gut, daß oft behauptet wird Meaning of Life sei eigentlich ein verkapptes Musical. Der Humor bewegt sich auf einem erstaunlich frechen Niveau, hier werden Ideen schamlos bis in die letzten Grenzen ausgereizt - Sachen, die im englischen Fernsehen zehn Jahre zuvor niemals möglich gewesen wären.

Ob Szenen wie Mr. Creosotes Restaurantbesuch (a.k.a. biggest puking scene in movie history) oder die Lebend-Organspende gegen den guten Geschmack verstoßen, muß jeder für sich ausmachen - auf jeden Fall steckt hier mehr als der bloße Schockeffekt hinter. Mr. Creosote ist nur Mittel zum Zweck um John Cleeses Diener noch lustiger erscheinen zu lassen, und die absichtlich völlig überzogene Schneid-die-Organe-Raus-Szene ist nicht nur reine Splatter-Parodie, sondern nur die Vorbereitung zu einer angedeuteten Liebesgeschichte ("... or, is there someone else, sort of, on the horizon?") und einer bemerkenswerten Musiknummer, dem Galaxy Song.

The Meaning of Life war zuerst kein so großer Erfolg gegönnt wie seinen Vorgängern, was hauptsächlich dem schlechten Marketing von Universal in Amerika zu verdanken war. Überraschend gewann der Film dafür als britischer Beitrag des Filmfestival in Cannes den Sonderpreis und gelang dadurch letztendlich doch noch an die wohlverdiente Anerkennung. Der Film ist Monty Python in Höchstform - aber auf eine ganz andere Weise wie bei seinen Vorgängern. Hier haben sich die sechs Pythons ein wenig auf ihren Ursprung zurückbesinnt und einen Film gemacht, der wie eine Homage auf ihren eigenen Flying Circus wirkt - größer, frecher, aufwendiger, aber immer noch mit dem gleichen Humor wie früher. Es war der letzte gemeinsame Film der sechs Komiker, aber Monty Python hat als Entität auch nach dem Tod von Graham Chapman nie aufgehört zu existieren - wie die neue DVD des Films bestens unter Beweis stellt..
Monty Python's The Meaning of Life war 1997 eine der ersten DVDs, die Universal durch Image Entertainment herausbrachte - damals hat noch niemand großartig an Extras gedacht, die Disc hatte noch nicht einmal ein richtiges Menü und natürlich nur einen recycelten Laserdisc-Transfer, der aber den Umständen entsprechend nicht so schlecht aussah. Sage und schreibe sechs Jahre hat Universal gebraucht, um dieser DVD eine würdige Neuauflage zu spendieren, aber das lange Warten hat sich wirklich gelohnt.

Bild und Ton sind dem Alter entsprechend gut, und bis auf die nicht ganz so gut gelungene Kommentarspur läßt das Bonusmaterial kaum Wünsche übrig. Ärgerlich ist allerdings Universals Marketing und die Qualitätskontrolle: ein technisches Problem hat den Transfer der US-Erstauflage verhunzt und obwohl das Cover mit seinem Metallic-Look sehr hübsch aussieht, wurde hier auf ein Booklet verzichtet - bei so einer Special-Edition hätte man da doch etwas mehr erwarten können.

The Meaning of Life ist nicht nur in Region 1, sondern auch in Region 2 inklusive Deutschland erschienen. Ich habe hier die amerikanische DVD rezensiert, kann aber wegen der Macke des Transfers nur dazu raten auf die englische oder deutsche Ausgabe auszuweichen, da die fehlerhafte US-DVD sich von Deutschland nicht umtauschen läßt und noch lange Zeit so im Handel bleiben wird. Die RC2-Ausgaben sind bis auf die sprachlichen Unterschiede identisch mit der US-Disc.

Bild

The Meaning of Life hatte noch nie die allerbeste Bildqualität, aber Universals neuer anamorpher Transfer macht das beste aus dem vorhandenen Quellmaterial. Neu abgetastet vom Originalnegativ macht der Film zwar nun einen besseren Eindruck als auf der alten DVD, aber Wunder sollte man hier nicht erwarten. Leider hat es Universal bei der Erstauflage der US-DVD geschafft, beim Authoring einen kapitalen Fehler einzubauen, der dazu führt daß auf progressiven Displays das Bild ausfranst. Auf Fernsehern fällt das zum Glück nicht auf, und es ist auch kein Fehler des eigentlichen Transfers, so daß ich dieses Problem bei der Bewertung nicht berücksichtigt habe. Die PAL-Versionen der DVD betrifft dies nicht, und auch die US-DVD hat Universal korrigiert.

Eine richtige Restauration hat Universal offenbar nicht springen lassen, aber wenigstens eine sehr ordentliche Neuabtastung vorgenommen. Die Filmvorlage wurde nicht von allen Fusseln und Kratzern befreit, aber die gröbsten Verunreinigungen wurden entfernt. Gehäuft treten die Verunreinigungen eigentlich nur bei Einblendungen oder Effekten auf, ansonsten ist das Bild streckenweise sehr sauber. Die Körnigkeit des Filmmaterials variiert zwischen kaum sichtbar bis zu sehr stark und wurde offenbar nicht sehr effektiv mit einem Rauschfilter bekämpft, der immer ein leichtes Restrauschen übriggelassen hat. Auch die Schärfe wechselt je nach Segment des Films und ist manchmal auf einem optimalen Niveau, oft sieht das Bild aber bedingt durch die Filmvorlage etwas matschig aus.

Besser sehen dagegen die Farben aus, die in jedem Abschnitt des Films leicht unterschiedlich sind und dem Film teils ein etwas dunkles-schmutziges Aussehen geben, aber in anderen Sequenzen auch sehr farbenfroh und brilliant aussehen. Der Bildstand macht einen leicht unruhigen Eindruck, was einerseits von der nicht immer ganz sauberen Kameraführung kommen kann, aber auch bei stillstehendem Bild oft zu sehen ist - ernsthaft stören tut dies aber zum Glück nicht so sehr.

Ton

Erfreulicher gibt sich dagegen der Ton, dem eine gut gelungene 5.1-Rundumerneuerung spendiert wurde. The Meaning of Life hatte schon immer eine sehr aktive Dolby-Stereo-Tonspur, die auch auf der alten DVD nicht übel klang, aber die Neuabmischung bietet einen noch sauberen und deutlicheren Klang. Genauso wie das Bild kann auch der Ton sein Alter und seine Herkunft nicht wirklich verbergen, ist aber auf dem besten Weg dahin. Warum man für einen zwanzig Jahre alten Film, der nicht einmal großartige Actionsequenzen hat, aber eine DTS-Tonspur braucht, ist etwas unverständlich - aber bei Universal als DTS-Protegé ist so etwas wohl unvermeidlich. Mangels passender Hardware habe ich mich allerdings auf das Anhören der Dolby-Digital-Track beschränken müssen.

Am meisten profitieren Musik und Songs vom 5.1-Remix, denn die eigentliche Abmischung wurde weitgehend von der ursprünglichen Dolby-Stereo-Fassung übernommen. Dadurch halten sich die diskreten Surroundeffekte zurück und tauchen nur selten auf, der Raumklang wird hauptsächlich durch die Musik erzeugt. Die gesamte Tonspur hat einen sehr warmen Klang, der manchmal schon etwas dumpf erscheint - an den Höhen wurde hier etwas gespart, dafür sind Mitten und Bässe umso mehr betont. Einzig die Dialoge klingen etwas dünn, was dieser Film aber mit zahllosen anderen aus dieser Zeit gemeinsam hat.

Bonusmaterial

The Meaning of Life ist der letzte Monty-Python-Film, der als DVD noch keine Special-Edition-Ausstattung bekommen hat - bis jetzt, denn Universal hat sich in enger Zusammenarbeit mit den Pythons endlich hingesetzt und eine neue DVD produziert, die sich nicht vor Life of Brian und Holy Grail verstecken muß. Einzig die Kommentarspur ist etwas schwach, was aber die restlichen Extras durch das persönliche Engagement der Pythons wieder gutmachen.

Das Menüdesign basiert ganz auf Terry Gilliams verrückten Animationen, die hier aber mehr oder weniger amateurhaft im Cut&Paste-Verfahren zusammengesetzt wurden - besonders die verwendeten Schriftarten sehen nicht gerade professionell aus, aber die generelle Idee ist doch ganz gut gelungen.

Unter dem Menüpunkt Director's Cut verbirgt sich eine alternative Version, in die drei der Deleted Scenes, die auch auf der Bonus-DVD vorhanden sind, per Seamless Branching in den Film integriert wurden - dabei handelt es sich um die Szenen Martin Luther (3:53), An Expert (0:47) und The Hendys (4:56). "Seamless" ist dabei etwas übertrieben, denn die Szenen liegen nur in sehr verblaßter und verkratzter Workprint-Qualität vor, wurden aber wie der Film auch anamorph abgetastet.

Der Audiokommentar mit Terry Jones und Terry Gilliam ist im Vergleich zu den hervorragenden Kommentarspuren auf den DVDs von Holy Grail und Life of Brian etwas enttäuschend. Terry Gilliams Solo-Kommentar in der ersten Viertelstunde zur Crimson Permanent Assurance ist zwar sehr interessant und aufschlußreich, aber danach geht es nicht so unterhaltsam weiter. Das größte Problem des Kommentars ist, daß die Pausen mit zunehmender Laufzeit immer größer werden und man sich Schluß nur noch darauf wartet daß einer der beide Terrys etwas interessantes sagt, was dann aber doch nicht kommt. Terry Jones bestreitet den Rest des Kommentars fast alleine, da sich Terry Gilliam nur in einer handvoll Szenen zu Wort meldet - vermutlich wurden die beiden sogar getrennt aufgenommen. Die inhaltliche Leere dieser Kommentarspur entsteht hauptsächlich durch die fehlende Mitwirkung der anderen Pythons - der Film ist eine gemeinsame Arbeit gewesen und obwohl Terry Jones Regie geführt hat, merkt man deutlich, daß er über viele Szenen nicht soviel zu sagen weiß. Hier fehlen einfach Michael Palin, Eric Idle und John Cleese.

Die andere alternative Tonspur nennt sich Soundtrack for the Lonely und ist ein weiteres Beispiel von angewandtem Pythonismus: eine Art Audiokommentar bei dem der einzige Mitwirkende jemand ist, der alles das tut was beim Anschauen eines Films unheimlich nervt: reden, rascheln, essen, telefonieren en masse... und das ganze hat auch noch ein kleines Überraschungs-Ende. Das den ganzen Film wirklich durchzuhalten ist schwer, aber stückchenweise ist es ganz unterhaltsam. Verantwortlich für diesen Nonsens ist Michael Palin, der zusammen mit ein paar Freunden diese Soundtrack eingespielt hat.

Auf der ersten DVD befindet sich neben dem Audiokommentar auch noch ein kurzes Intro (1:12) von Eric Idle, der den Zuschauern in echter Showmanship-Manier erklärt, was einem bei diesem Film erwartet. Alle anderen Extras befinden sich auf DVD Nummer zwei:

The School of Life

The Meaning of Making the Meaning of Life (48:57) ist die Entschuldigung für die schwache Kommentarspur auf der ersten Disc - hier erfährt man fast alles, was man dort vermißt hat. Zwar kommen hier die Pythons auch nicht alle auf einmal zusammen, aber die einzeln aufgenommenen Interviews sind nahtlos miteinander verknüpft worden, und sogar der 1989 verstorbene Graham Chapman ist in Form einiger Archivaufnahmen mit dabei. Beginnend bei den Ursprüngen des Films, an die sich keiner so richtig erinnern kann, erzählen die Pythons mit viel Humor von der Entstehung des Films. Dabei nehmen sich selbst nicht ganz ernst, betrachten ihren Film aber auch kritisch und sind dabei äußerst bescheiden.

Education Tips (5:53) ist ein köstlicher und frecher Sketch ganz in Manier einer guten, alten Flying-Circus-Folge über den Sinn und Unsinn des britischen Schulsystems. John Cleese, Michael Palin und Terry Jones spielen hier alle Rollen und haben eine Menge Spaß dabei die "Suche nach einer wirklich teuren Schule" ausgiebig durch den Kakao zu ziehen.

Un Film de John Cleese (1:30) ist ein weiteres piece de résistance aus der Hand von John Cleese, der hier die Kunst des Trailerschnitts auf die Schippe nimmt und The Meaning of Life zu seinem Alleinwerk macht.

Remastering a Masterpiece (8:19) ist Filmrestauration á la Monty Python. Mit Hilfe von Restaurator James C. Katz waschen, putzen und pflegen Terry Gilliam und Terry Jones die kostbaren Originalnegative des Films bis sie wieder wie neu aussehen. Das dabei als Hilfsmittel auch Waschmaschine und Drahtbürste zum Einsatz kommen, ist hier natürlich gar nicht verwunderlich.

Snipped Bits enthält eine Reihe von herausgeschnittenen Szenen, die teils sehenswert sind, aber bei einigen ist auch deutlich sichtbar weshalb sie entfernt wurden.
• Martin Luther (3:53)
• An Expert (0:47)
• The Cheese Lady (1:00)
• Randy in the Jungle (1:14)
• The Hendys (4:56)
• Mr Cresote Arrives at the Restaurant (1:29)
• Gaston Takes us for a Good Walk (4:54)
Die drei Sequenzen Martin Luther, An Expert und The Hendys sind auch im Director's Cut (siehe oben) in den Film zurückintegriert worden, aber während die Szenen im laufenden Film keinen optionalen Audiokommentar besitzen, ist in den Versionen die auf der zweiten DVD vorhanden sind ein Kommentar von Terry Jones zu hören, der anscheinend mit zum restlichen Kommentar gehört - ein Authoringfehler? Die anderen Snipped Bits sind dagegen ohne Kommentar mit ihren richtigen Tonspuren zu hören.

Showbiz

Show and Dance (11:29) widmet sich den Song- und Tanznummern des Films, die für Monty-Python-Verhältnisse sehr aufwendig inszeniert wurden. Eigentlich ist es ein Add-On zum Making Of, das in verschiedenen Interviews und auch einigen kurzen Behind-the-Scenes-Aufnahmen die Dreharbeiten an den ungewöhnlichen Szenen schildert. Terry Jones, Arlene Philips und Jane Leeves (die lustigerweise auf dem Set von Frasier interviewt wurde) sind hier in neuen Interviews zu sehen.

Songs unsung enthält leider keine unbekannten alternativen Versionen von den Songs des Films, sondern nur drei aus Spaß neu eingespielten Versionen von Every Sperm is Sacred (von Eric Idle), It's the Meaning of Life (von Terry Jones) und Christmas in Heaven (von Eric Idle). Die Instrumentierung ist nur auf Karaoke-Niveau und die umgeschriebenen Songs auch nicht ganz so flott wie die Originale, aber es ist nett die zwei Pythons bei den Aufnahmen im Tonstudio zu beobachten.

Selling the Meaning of Life

Der Trailer (2:36) und die TV-Spots (1:01) gehören in dieser Sektion zum Pflichtprogramm und sind durchaus sehenswert, während die US Promotion (2:02) ein seltsames Stück von amerikanischem Humor ist. Die Rejects (0:57) sind einige abgelehnte Kinoposter, die hier von ein paar kurzen Worten von Terry Jones begleitet werden, UK Radio (2:14) sind ein paar Radiospots mit typischem Python-Humor, der auch in Telepathy (2:24) in hoher Dosis enthalten ist.

Fish

In dieser Abteilung wird es sehr merkwürdig. Die Virtual Reunion (3:07) nimmt die Problematik alle Pythons an einen Ort zusammenzubekommen wunderbar auf die Schippe - es ist ein digitales Wiedersehen, das mit Hilfe eines Videomischers erzeugt wurde. Auch wenn die fünf Pythons hier nur drei Minuten lang herumstehen und Unsinn machen, macht dieses Mini-Featurette genausoviel Spaß wie ein klassischer Flying-Circus-Sketch. What Fish Think ist ein virtuelles Aquarium... bei der die Gedanken der Fische durch die Stimmen der Pythons repräsentiert werden.

Last, but not least, befinden sich im DVD-ROM-Teil der zweiten DVD einige sehr interessante Sachen, für die man gar nicht die komplizierte InterActual-Software installieren muß um an sie heranzukommen: im Verzeichnis /commom/win/extras/ befinden sich im sauber formatierten PDF-Format das komplette Originaldrehbuch, sieben Songsheets, zwei "Lost Scenes" und acht "Fat Recipes", die auch über eine nett gestaltete Flash-Oberfläche abrufbar sind. Eine Vernünftige und nicht übertrieben komplexe Anwendung der DVD-ROM-Möglichkeiten!


















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